Razzia in selbstverwalteten Tübinger Zentrum steht in der Kritik

Polizei durchsucht Tübinger Wohnprojekt

»Unsere Rechte wurden – wie wir es nicht anders von diesem Staat erwarten – mit Füßen getreten und das alles wegen des Vor­wurfs einer ver­suchten Sach­be­schä­digung«, erklärten die Bewohner*innen

Tübingen: Am Dienstag durch­suchte ein Groß­auf­gebot der Polizei das selbst­ver­waltete Wohn­projekt Lu15 in der Tübinger Lud­wig­straße. Anlass war .…

.… die Fest­nahme einer Bewoh­nerin, die von einer Poli­zei­streife beob­achtete dabei wurde, wie sie mit einem Feu­er­lö­scher ver­geblich ver­suchte, Farbe auf die Wand eines Gerichts­ge­bäudes zu sprühen. Die Bewohner des Hauses sprachen von einen »unver­hält­nis­mä­ßigen Poli­zei­einsatz« und monierten, dass auch Räume betreten wurden, für die kein Durch­su­chungs­befehl vor­ge­legen habe. Zudem sei ihnen kein Durch­su­chungs­pro­tokoll aus­ge­händigt. Auch der Bun­des­tags­ab­ge­ord­neten der LINKEN Heike Hänsel wurden Aus­künfte zur Razzia ver­weigert.