Die Bewohner der Holteistraße 19 in Friedrichshain wehren sich gegen ihre drohende Verdrängung

Luxussanierung unerwünscht

Ich wohne 26 Jahre in der Hol­tei­straße 19. Doch in den letzten Wochen habe ich meine Nachbar*innen erst richtig ken­nen­ge­lernt«, meinte Hardy Cant­stetter gegenüber nd.

»Wir sind wütend, wir sind laut, weil man uns die Wohnung klaut«, skan­dieren die Mieter*innen der Hol­tei­straße 19 und 19a bei ihrer Demons­tration am Samstag durch Fried­richshain. Trotz der Feri­enzeit waren etwa 150 Men­schen zusam­men­ge­kommen. Viele trugen Plakate mit Parolen gegen Ver­drängung und für mehr Mieter*innenrechte und Schilder mit der Auf­schrift »SOS Hol­tei­straße 19 und 19a«. Die 21 Miet­par­teien haben vor fünf Wochen erfahren, dass ihr Haus.…

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Solidarität mit von Zwangsräumung bedrohten Mieter*innen in Barcelona und mit der Gewerkschaft der Hotelbeschäftigten Las Kellys

Transnationale Proteste gegen Blackstone

Eine Zwangs­räumung droht auch 10 Familien im Stadtteil Raval in Bar­celona, dar­unter sind Rentner/​innen, die seit vielen Jahren in den Häusern wohnen.

Einige junge Tourist/​innen aus Spanien waren erstaunt, als sie am 11. Juli am Ber­liner Gen­dar­men­markt eine Gruppe von Men­schen sahen, die Schilder mit der Auf­schrift „Stop des­a­hucios“ trugen. Es ist das spa­nische Wort für Zwangs­räumung und wurde nach der Krise in Spanien zum Schrecken für…

„Trans­na­tionale Pro­teste gegen Black­stone“ wei­ter­lesen
Peter Nowak hat sich vor dem Pallasseum umgehört

Eine ganze Menge Lautsprecher für interaktive Kunst im Kiez

Am Samstag gibt es von 17 bis 21 Uhr und am Sonntag von 16 bis 20 Uhr rund um die Instal­lation auf der Frei­fläche der Pal­las­straße 5 ein Pro­gramm mit Kon­zerten und Sound­per­for­mances.

Die Skulptur auf der Frei­fläche der Pal­las­straße 5 in Schö­neberg sorgt für Aufmerksamkeit.Schließlich hat dort Benoit Maubrey circa 350 recy­celte Laut­sprecher in Form eines Amphi­theaters zusam­me­gebaut. „Arena“ ist der Titel der Skulptur. Sie passt gut in das Ambiente der Sozi­al­bauten an der Pal­las­straße mit den vielen TV-Schüsseln an Fenstern und Bal­konen. Seit 1983 errichtet der Künstler solche .…

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Berliner Mieter protestierten in Zossen gegen das Gebaren von Vermietern. In der brandenburgischen Stadt haben sich besonders viele Immobilienfirmen niedergelassen.

Ausflug in die Steueroase

Von den »Zos­sener Ver­hält­nissen« war in der Ver­gan­genheit unter Linken aus anderen Gründen die Rede. Vor etwa zehn Jahren gab es in dem Ort ein gut ­orga­ni­siertes Neo­na­zi­milieu.

»Wir haben Euch was mit­ge­bracht – Post, Post, Post«, skan­dierten etwa 80 Gen­tri­fi­zie­rungs­gegner am Sams­tag­nach­mittag nicht etwa in Berlin oder einer anderen Groß­stadt, sondern im beschau­lichen Zossen in Bran­denburg. Nicht nur der Ort war unge­wöhnlich für eine solche Demons­tration, sondern auch das Vor­gehen. Das von der Räumung bedrohte linke Ber­liner Knei­pen­kol­lektiv »Meu­terei« hatte gemeinsam mit.…

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Nach dem nun beschlossenen Bebauungsplan werden öffentliche Flächen privatisiert

Privatisierung an der Rummelsburger Bucht

Im Ergebnis heißt das, dass die Abge­ord­neten der Partei Die Linke sowohl auf Landes- wie auf Bezirks­ebene nach wie vor die Pri­va­ti­sierung von Grund­stücken mit­tragen. Und sich anschließend die Ver­ant­wortung hin- und her­schieben.

Am 29. April beschloss die Bezirks­ver­ord­ne­ten­ver­sammlung (BVV) Lich­tenberg mit großer Mehrheit den Bebau­ungsplan Ost­kreuz. Über die Nutzung des etwa 30.000 Hektar großen Areals wird seit 1992 dis­ku­tiert. Doch erst in den letzten Monaten war eine Pro­test­be­wegung gegen den Bebau­ungsplan ent­standen, die seit Herbst 2018 mehrere Demons­tra­tionen und andere Aktionen auf die Beine gestellt hat. Anfang März dieses Jahres legte die Initiative „Rum­mels­burger Bucht retten“ einen alter­na­tiven Bebau­ungsplan vor. Er sah eine größere Anzahl von bezahl­baren Woh­nungen sowie mehr Frei­flächen vor. Dafür sollte das Riesen-Aquarium „Coral World“ gestrichen werden. Mit dem Beschluss der BVV wurde das Alter­na­tiv­modell Maku­latur. Heftig in der Kritik stand nach der Abstimmung Die Linke, die in Lich­tenberg.….

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Länderübergreifender Protest gegen Zwangsräumung in Spanien vor dem Hilton am Gendarmenmarkt

Ein Stop in Spanien

Wir wollen deutlich machen, dass der Kampf um bessere Arbeits­be­din­gungen und Mie­te­rIn­nen­rechte zusam­men­ge­hören“, rief Tim Riedel vom Bündnis gegen Zwangs­räumung.

Da staunten einige jun­ge­Tou­ris­tInnen aus Spa- nien, als sie am Don­ners­tag­abend am Gen­dar­men­markt eine Gruppe von Men­schen mit Schildern sahen, auf denen „Stop des­a­hucios“ stand. Das spa­nische Wort für „Zwangs­räumung“. Es wurde nach der Krise in Spanien zum Schrecken für Zig­tau­sende Men­schen, die aus ihren Woh­nungen geworfen werden sollen. as droht jetzt auch…

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Gentrizierungsprotest kann ungewöhnliche Formen annehmen: so bei einem Aus ug Berliner Initiativen am Samstag nach Zossen

Einfach mal einen Briefkasten anschreien

»Wir haben Euch was mit­ge­bracht, Post, Post, Post«, skan­dierten die Demons­tran­tInnen.

„Was kann man sich Schö­neres vor­stellen, als das Ber­liner Um­land an einem Sams­tag­mittag auf­zu­suchen und in einer bran­ den­bur­gi­schen Klein­stadt einen Brief­kasten anzu­brüllen?“, hieß es in einem Aufruf, mit dem Ber­liner MieterInneninitiati­ven und das Knei­pen­kol­lektiv Meu­terei zu einer ungewöhnli­chen Pro­test­aktion am Wochen­ende auf­ge­rufen hatten. In Zos­sen wollte man den zahl­reichen.…

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Eine Geschichte der Berliner Mieter*innenbewegung

Mieterkämpfe – Bertz + Fischer

Berlin ist schon länger ein Ort für Mietre­bellen. Darüber infor­miert ein im Verlag Bertz + Fischer erschie­nenes Buch, das der Poli­tologe Philipp Mattern her­aus­gegeen hat.

Der Erfolg der Mie­ten­de­mons­tration am 6. April in Berlin zeigte, dass es der par­tei­un­ab­hän­gigen Bewegung von Mie­te­rinnen und Mietern gelungen ist, Druck auf­zu­bauen, auf den die poli­ti­schen Par­teien reagieren müssen. Doch Berlin ist schon länger ein Ort für Mietre­bellen. Darüber infor­miert ein im Verlag Bertz + Fischer erschie­nenes Buch, das der Poli­tologe Philipp Mattern her­aus­gegeen hat. Er ist Redakteur der Zeit­schrift Mie­te­recho. Dort ver­öf­fent­lichte er Bei­träge zur His­torie der Ber­liner Mie­ter­be­wegung und merkte, dass das Thema genügend Material für ein Buch hergibt. Tat­sächlich infor­mieren die elf Kapitel kennt­nis­reich über die wenig bekannte Geschichte der.…

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