NEUERSCHEINUNG: Corona und die Demokratie. Eine linke Kritik – Gerald Grüneklee, Clemens Heni, Peter Nowak Erscheinungsdatum: 15. Mai 2020 190 Seiten | 14,8 x 21 cm | Softcover | ISBN 978–3‑946193–33‑3 | 14€

Wir erleben seit März 2020 die größten Frei­heits- und Grund­rechts­be­schrän­kungen aller Zeiten in der Bun­des­re­publik seit dem Ende des Natio­nal­so­zia­lismus am 8. Mai 1945. Wir sind Zeugen des Ent­stehens einer Gesund­heits­dik­tatur, oder sind wir bereits mit­tendrin? Was ist von der linken Gesell­schafts­kritik übrig­ge­blieben? Die Linke ver­tritt die Moral: „Wir sind die Guten“ – und nun auch noch mit Abstand. Alle machen mit oder feuern den Staat an, nicht locker zu lassen.

Das ermög­licht es der poli­ti­schen Rechten, dieses Protest-Vakuum zu füllen und sie tun dies mit enormer Aggres­si­vität und Geschwin­digkeit, Reichs­bürger, Anti­se­miten, Nazis, die Quer­front, Ver­schwö­rungs­ideo­logen, Irra­tio­na­listen. Das zeigt sich exem­pla­risch in der ganz neuen Partei Widerstand2020, die vor­geblich weder rechts noch links ist, was immer ein Anzeichen für Rechte ist. Wir befinden uns mitten in einem Lehr­stück. Die Staaten nutzen die Corona-Krise als Test­ballon. Wieviel Staats­macht werden wir künftig erleben? Gibt es noch Oppo­sition? Wie wird die kapi­ta­lis­tische Wirt­schaft orga­ni­siert sein? Über­haupt: wie wird es wei­ter­gehen? Wie wollen wir leben? Sitzen „wir“ alle in „einem Boot“ oder haben manche ’ne Luxus­jacht, andere ein Schlauchboot?

Nach der Krise ist vor der Krise. Es geht um linke Dis­kus­sionen und linke Ant­worten, wir dürfen weder den Affir­ma­toren der Mas­sen­panik noch den Rechten das Feld kampflos über­lassen.

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WIR VER­STEHEN UNSERE TEXTE ALS AUF­FOR­DERUNG ZUM

SEL­BER­DENKEN, ZUM NACH­DENKEN, ZUM WEI­TER­DENKEN.

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GERALD GRÜ­NEKLEE

arbeitet als Sozi­al­päd­agoge in Bremen, er ist seit vielen Jahren in der

Buch­branche als Publizist, Antiquar, Ver­lags­service, Lektor aktiv.

CLEMENS HENI

Dr. phil., ist Poli­tik­wis­sen­schaftler und Direktor des

Berlin Inter­na­tional Center for the Study of Anti­se­mitism (BICSA).

PETER NOWAK

ist Jour­nalist und schreibt u.a. für

Tele­polis, Konkret, jungle world, Freitag, Neues Deutschland.

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