Lärmdemo für bezahlbares Wohnen

Berliner Ratschlag veranstaltet Aktionswochen gegen Verdrängung

»Pri­va­ti­sierung des Dra­goner-Areals ver­hindern« stand auf dem Trans­parent, dass am auf einem Park­platz an der Ecke Mehringdamm, Ecke Oben­traut­straße in Berlin-Kreuzberg auf­ge­spannt war. Dort hatten sich am Wochenende ca. 50 Men­schen ein­ge­funden, die ver­hindern wollten, dass die Bun­des­an­stalt für Immo­bi­li­en­aus­gaben (BImA) das ehe­malige Dra­goner­ge­lände zum Höchst­preis­ver­fahren ver­kauft. »Wir brauchen hier nicht noch mehr teure Lofts sondern Miet­woh­nungen für Men­schen mit geringen Ein­kommen«, meint Ulrich von der Initiative »Wem gehört Kreuzberg«. Die Aktion war auch der Beginn der stadt­po­li­ti­schen Akti­onstage, die vom Ber­liner Rat­schlag orga­ni­siert werden. Bis zum 29.10. wird es in diesem Rahmen in zahl­reichen Stadt­teilen, Kund­ge­bungen, Demons­tranten, Film­vor­füh­rungen und Dis­kus­sionen geben. Die Termine finden sich auf der Homepage ber​liner​-rat​schlag​.org/.

»Ziel ist es, die ver­schie­denen Aktionen aus der Mieten- und Anti­ras­sis­mus­be­wegung zu bündeln und besser sichtbar zu machen«, erklärte Rat­schlag-Akti­vistin Sara Walther gegenüber »nd«. Die Akti­vi­täten seien keine Kon­kurrenz sondern eine Ergänzung der vielen Aktionen, die in der letzten Zeit von Mietern und Geflüch­teten auf die Beine gestellt wurden, betont Walter. Am 18. Oktober ist unter dem Motto »Zu viel Ärger zu wenig Wut« eine ber­lin­weite Lärm­de­mons­tration geplant, die um 14 Uhr am Herr­furth­platz in Neu­kölln beginnt. Schon zwei Stunden zuvor um 12 Uhr, ist eine Kund­gebung vor dem Verein für alter­native Migra­ti­ons­po­litik All­mende am Kott­buser Damm 25–26 geplant.

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Peter Nowak


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