Frühes Nazi-Opfer aus Friedrichshain mit Stolperstein geehrt

Spätes Gedenken an Bruno Schilter

Elke Tischer von der Berliner VVN-BdA, BO Friedrichshain-Kreuzberg, und zwei Mitglieder der antifaschistischen Gruppe Antilope aus Lichtenberg betonten in ihren Beiträgen, wie wichtig es angesichts des Erstarkens der Rechten ist, der Menschen zu gedenken, die im Kampf gegen den NS-Faschismus ermordet wurden:

Am 31. Juli 2026 Bruno Schilter gedacht. Er wurde im berüchtigten Keglerheim in Friedrichshain von der SA gefoltert und dann erschossen. Bruno Schilter wurde am 18. Oktober 1906 geboren und wohnte in der Tilsiter Straße 16, der heutigen Richard-Sorge-Straße in Friedrichshain. Der bei den Gaswerken beschäftigte Arbeiter war seit 1925 Mitglied der KPD, des Roten Frontkämpferbundes und der Roten Hilfe. Durch sein politisches Engagement war er den Nazis verhasst. Deswegen wurde er Opfer der …

… faschistischen Terrorwelle im Sommer 1933. Am 31. Juli wurde er auf dem Petersburger Platz (heute: Bersarin-Platz) von SA-Leuten aufgegriffen und in das SA-Sturmlokal Keglerheim ganz in der Nähe gebracht. Dort wurde er so schwer misshandelt, dass er an den Folgen starb. Um den Mord zu ver