Frühes Nazi-Opfer aus Friedrichshain mit Stolperstein geehrt

Spätes Gedenken an Bruno Schilter

Elke Tischer von der Berliner VVN-BdA, BO Friedrichshain-Kreuzberg, und zwei Mitglieder der antifaschistischen Gruppe Antilope aus Lichtenberg betonten in ihren Beiträgen, wie wichtig es angesichts des Erstarkens der Rechten ist, der Menschen zu gedenken, die im Kampf gegen den NS-Faschismus ermordet wurden:

Am 31. Juli 2026 Bruno Schilter gedacht. Er wurde im berüchtigten Keglerheim in Friedrichshain von der SA gefoltert und dann erschossen. Bruno Schilter wurde am 18. Oktober 1906 geboren und wohnte in der Tilsiter Straße 16, der heutigen Richard-Sorge-Straße in Friedrichshain. Der bei den Gaswerken beschäftigte Arbeiter war seit 1925 Mitglied der KPD, des Roten Frontkämpferbundes und der Roten Hilfe. Durch sein politisches Engagement war er den Nazis verhasst. Deswegen wurde er Opfer der …

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Vor 92 Jahren wurde der antifaschistische Jung­kommunist von der SA ermordet

Berlin: Ein Stolperstein für den Antifaschisten Bruno Schilter

Bruno Schilter war lange vergessen – bis Oliver Reschke im Archiv die Akten fand. Mit der gut besuchten Veranstaltung an diesem Donnerstag sollte nicht nur das NS-Opfer Schilter in der Nachbarschaft bekannt gemacht werden. Reschke schildert sehr anschaulich, wie der NS-Terror im roten Friedrichshain für Angst und Schrecken sorgen sollte.

»Mörderkeller« steht auf einem großen Plakat. Ein Pfeil zeigt auf ein Gebäude in der Petersburger Straße 94 in Berlin-Friedrichshain. Davor steht eine Menschenmenge. Der Historiker Oliver Reschke ordnet die historische Aufnahme von 1946 ein: »Dort befand sich  …

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