Ein Gespräch in der aktuellen Ausstellung von Ferdinand Dölberg in der Galerie Anton Janizewski fand Eingang in einem Taz-Artikel von Beate Scheder

Gleich mehrere Personen kommen an jenem Donnerstagnachmittag in die Galerie, allein oder zu zweit. Sie schauen sich um, bleiben vor den Arbeiten stehen, spielen, sobald sie wissen, dass es erlaubt ist, an den Drehbidern herum, suchen dann auch das Gespräch. Zwei wollen, unabhängig voneinander und bevor sie verstehen, dass er gerade vor ihnen steht, wissen, wie alt dieser Künstler sei.

Einer, ein Musiker, Trompeter, wie er gleich erzählt, spricht von den Klängen, die er beim Betrachten der Arbeiten höre. Die „Pipes“, von denen im Titel die Rede ist und die auf den Bildern recht dominant zu sehen sind, kann man freilich auch im musikalischen Sinne verstehen. Der Nächste sieht eine Antwort auf die Arbeiterbewegung der 1920er und 1930er Jahre, auf politische Kunst wie die vom Grafiker Gerd Arntz. Er spricht über die Hände und die Rohre, die ja auch zugedrückt werden könnten.

Link zum vollständigen Artikel über die Ausstellung:

https://taz.de/Maler-Ferdinand-Doelberg/!6160577/