Es ist nicht verwunderlich, dass irrationale Bewegungen in der Corona-Krise stark werden. Es sollte vielmehr gefragt werden, warum in der linken Bewegung so wenig zu hören ist?

Über die neue Normalität, die Linke und den Irrationalismus

Wichtig ist es, hier im Gegensatz zu Irra­tio­na­listen jeg­licher Couleur zu betonen, dass die Durch­setzung der »Neuen Nor­ma­lität« eben keine Akteure und Planer, sehr wohl aber Pro­fi­teure hat. Das ist übrigens bei der Gen­tri­fi­zierung und vielen anderen Erschei­nungen im realen Kapi­ta­lismus nicht anders. Eine ver­kürzte Kapi­ta­lis­mus­kritik macht dann bestimmte Banken, Inves­toren etc. dafür ver­ant­wortlich und jetzt sorgt sie dafür, dass eine irr­ra­tionale Bewegung sich auf Bill Gates und die WHO ein­schießt.

Tau­sende sind in den Tagen bun­desweit gegen die Corona-Ein­schrän­kungen in deut­schen Städten auf die Straße gegangen. Es waren längst nicht alles Rechte, aber es sind über­wiegend rechts­offene Veranstaltungen.Das bekam Hendrik Sodenkamp vom Demo­kra­ti­schen Wider­stand zu spüren, als er in Berlin .….

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Ein Polizist erschoss in Fulda 2018 Matiullah J., einen Flüchtling aus Afghanistan. Nun wurde das Verfahren gegen den Schützen eingestellt – dieser habe in Notwehr gehandelt. Stattdessen gehen die Behörden gegen Kritiker der Polizeiarbeit vor.

Unter aller Kritik

Auch Timo Schadt wurde nicht schriftlich zur Kor­rektur auf­ge­fordert. Er soll den Artikel von Bell­tower News auf der von ihm ver­wal­teten Facebook-Seite »Netzwerk Fulda aktiv gegen Ras­sismus« ver­linkt haben. Das Fuldaer Amts­ge­richt erwirkte einen Durch­su­chungs­befehl für seine Wohn- und Geschäfts­räume wegen des Ver­dachts auf Belei­digung, Ver­leumdung und übler Nachrede, der am 17. Oktober 2019 voll­streckt wurde. In dem Durch­su­chungs­be­schluss, der der Jungle World vor­liegt, wird besonders moniert, dass in der Über­schrift von »zwölf töd­lichen Schüssen« die Rede sei. Die Polizei drohte bei der Razzia, Schadts Com­puter und Mobil­te­lefon zu beschlag­nahmen. Das hätte den Jour­na­listen, der sich seit Jahren mit der extrem rechten Szene in Ost­hessen beschäftigt, in seiner beruf­lichen Existenz bedroht.

»Was geschah mit Matiullah?« Unter diesem Motto steht ein Aufruf, mit dem das »Afghan Refugees Movement« an den 19jährigen Afghanen Matiullah J. erinnert, der vor zwei Jahren im ost­hes­si­schen Fulda …

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