Warum wurde nicht unter dem Symbol Tag (((i))) auf allen Internetplattformen zu Protesten aufgerufen?

Linksunten.indymedia.org-Verbot bleibt bestehen – doch wo bleibt die Solidarität?

Für eine außer­par­la­men­ta­rische Linke, die den Kampf um Rechte wie die Pres­se­freiheit nicht an die Justiz dele­giert, stellen sich nicht erst seit dem Urteil, sondern seit der Abschaltung von links- unten​.indy​media​.org einige Fragen.

„Medi­en­verbote leicht­ge­macht“. So kom­men­tierte der Jurist David Wer­dermann die Ent­scheidung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts in Leipzig vom 29. Januar. Danach hat das 2017 durch das Bun­des­in­nen­mi­nis­terium erlassene Verbot der linken Inter­net­plattform links​unten​.indy​media​.org, über die in der GWR mehrmals berichtet wurde, nach dem Ver­eins­recht Bestand. „Die ver­botene Ver­ei­nigung erfüllt nach dem Inhalt der Selbst­dar­stel­lungen die gesetz­lichen Vor­aus­set­zungen des Ver­eins­be­griffs.“, heißt es in der Pres­se­mit­teilung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts. links​unten​.indy​media​.org  klas­si­fi­zierte sich auf dem Grün­dungs­treffen 2007 als eine Gruppe von Men­schen, die eine .…

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Demonstration gegen das Verbot der linken Plattform Indymedia-Linksunten und für Pressefreiheit in Leipzig

Tag (((i))) in Leipzig

Sollte das Ver­wal­tungs­ge­richt am Mittwoch die Klage abweisen, geht aller­dings nicht nur die poli­tische, sondern auch die juris­tische Aus­ein­an­der­setzung um Indy­media Links­unten weiter.

Für Bild und Co. war es nur wieder einmal eine Randale im Leip­ziger Sze­ne­viertel Con­newitz, die am 25. Januar statt­ge­funden hat. Nicht nur das Bou­le­vard­blatt hatte lediglich die Leucht­spur­mu­nition im Blick, die von einem Teil der Demons­tranten in den neb­ligen Leip­ziger Win­ter­abend geschossen wurde. Die Demons­tration hatte den Stadtteil Con­newitz erreicht und war bald am End­punkt, als es zu einer kurzen.….

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Wer kennt noch AK-Kraak? Der Medienaktivismus begann nicht erst mit dem Internet

20 Jahre Indymedia

Es wäre gut, wenn am Tag (((i)), den Pro­testtag gegen die Abschaltung von Indy­media Links­innen am 25. Januar, auch der Cha­rakter von Indy­media als Medium einer plu­ralen Linken deutlich würde. Das würde auch bedeuten, den Initia­tiven, die sich wie die Gruppe für Frei­heits­rechte, die kri­ti­schen Jurist*innen und andere zivil­ge­sell­schaft­liche Orga­ni­sa­tionen, die sich gegen die Abschaltung von Indy­media Links­unten aus­ge­sprochen haben, dort die Mög­lichkeit zu geben, den Protest mit­zu­ge­stalten.

„Bereitet Euch darauf vor, über­schwemmt zu werden von der Welle akti­vis­ti­scher Medi­en­ma­che­rInnen vor Ort in Seattle und überall auf der Welt, die die wirk­liche Geschichte hinter der Welt­han­dels­or­ga­ni­sation erzählen.“ Mit dieser Erklärung trat das „Inde­pendent Media Center“ am 24. November 1999 erstmals an die Öffent­lichkeit. Es war die Geburts­stunde der.….

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Vor 20 Jahren gab es eine globale globalisierungskritische Bewegung, heute gibt es eine starke rechte Bewegung, die das Internet längst für sich entdeckt hat

20 Jahre Indymedia – oder wer hat das Internet so ruiniert?

Das Problem ist, dass das Internet selber den Mythos pro­du­ziert, dass es die ent­schei­dende Res­source der Bewegung war. Und tat­sächlich wird man poli­tische Aktionen, bei denen das Internet keine oder keine ent­schei­dende Rolle spielte, nicht im Internet finden.

Heute vergeht kaum eine Medi­en­sendung, in der nicht über Hass und Hetze im Netz gewarnt wird. Meistens fehlt auch nicht die defä­tis­tische Vor­stellung, dass das Internet mit ver­ant­wortlich ist für den Auf­stieg der Rechten in aller Welt. Da lohnt es sich noch einmal einen Text zu lesen, der vor 20 Jahren .…..

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Kommentar: Zum zweiten Jahrestag des Verbots der Plattform Indymedia.linksunten wurden Gründe diskutiert, warum die Opposition dagegen nicht größer ist

Indymedia-Verbot: Wenn die »Sturmgeschütze der Demokratie« schweigen

Mitt­ler­weile wird zu einem Tag (((i))) auf­ge­rufen. Am Samstag vor dem Prozess vor dem Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leipzig soll es in der Stadt eine bun­des­weite Demons­tration geben.

Am 14. August jährte sich zum zweiten Mal das Verbot einer linken Online-Plattform. Es handelt sich um die Plattform Indymedia.linksunten, deren Inhalt nur noch aus­zugs­weise in einem in den USA gehos­teten Web­ar­chive zugänglich ist. Der damalige Bun­des­in­nen­mi­nister Thomas de Mai­ziere hat das Verbot auf­grund des.…

„Indy­media-Verbot: Wenn die »Sturm­ge­schütze der Demo­kratie« schweigen“ wei­ter­lesen