Mit Politperformance »Lebendige Brücke« bringt sich einstiger Maueraktivist in Erinnerung

Rechtslastiger Grenzgänger

Als eine Pas­santin mit ita­lie­ni­schem Akzent eine der Holz­apfel-Unter­stüt­ze­rinnen fragte, ob es bei der Aktion auch um das Schicksal von Geflüch­teten im Mit­telmeer gehe. »Nein, heute geht es um die Sache von Herrn Holz­apfel, der macht sich Sorgen um Deutschland«, lautete die Antwort.

»Braucht der Mann einen Arzt?«, fragt erschrocken ein junger Mann am Check­point Charlie. Direkt auf der ehe­ma­ligen Gren­zelinie zwi­schen West­berlin und der DDR-Haupt­stadt liegt ein älterer Mann auf der Straße. Doch eine Frau beruhigt den Tou­risten. »Dem Mann geht es gut. Es handelt sich um eine.….

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Der gambische Fußballspieler hat auch deshalb viel Unterstützung, weil er ein guter Fußballspieler ist

»Nicht Bakery Jattas Identität sollte in Frage gestellt werden, sondern ein europäisches Asyl- und Migrationssystem«

Wenn wir über den Fall Bakery Jatta reden, einen bisher rea­li­sierten Traum einer Fuß­ball­kar­riere in Europa, müssen wir, wie Kleine von der See­brücke Hamburg sagte, über das euro­päische Flücht­lings­regime reden. Aber wir müssen auch über die Kräfte in vielen afri­ka­ni­schen Ländern reden, die ver­hindern, dass die jungen Men­schen ihren Traum in Afrika ver­wirk­lichen können.

Heißt der HSV-Spieler Bakery Jatta in Wahrheit Bakery Daffeh und ist 23 statt 21 Jahre alt? Darüber wird seit einigen Tagen in den Medien gestritten. Der gam­bische Spieler ist zur Pro­jek­ti­ons­fläche von.…

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Tobias Singelnstein und Kollegen untersuchen rechtswidrige Übergriffe Beamter auf Bürger und ihre Ursachen

Polizei sollte eine Fehlerkultur entwickeln

Tobias Sin­geln­steinist Inhaber des Lehr­stuhls für Kri­mi­no­logie an der Ruhr Uni­ver­sität Bochum. Er leitet ein Forscher*innenteam, das die bislang größte Studie zu Poli­zei­gewalt in Deutschland durch­führt, für die mehr als 1000 Betroffene befragt wurden.Peter Nowak­sprach mit ihm über die Unter­su­chung, der zufolge es jährlich min­destens 12 000 rechts­widrige Über­griffe durch Beamte gibt.

In der letzten Woche wurden erste Ergeb­nisse eines von Ihnen gelei­teten For­schungs­pro­jekts bekannt. Demnach gibt es in Deutschland jährlich rund 12 000 Fälle von ille­galer Poli­zei­gewalt. Wie kamen Sie zu diesem Befund?

Nach unseren bis­he­rigen Befunden kann man davon aus­gehen, dass das Dun­kelfeld mehr als fünfmal so groß ist wie das Hellfeld, das wir .…

„Polizei sollte eine Feh­ler­kultur ent­wi­ckeln“ wei­ter­lesen
Über das Elend einer Debattenkultur und ihren Förderern und Profiteuren

Es geht um das bürgerliche Bildungsprivileg, nicht um Rassismus

Politiker*innen, die sich also jetzt darüber echauf­fieren, dass ein CDU-Poli­tiker vor­schlägt, Kinder schon vor der Ein­schulung aus­zu­sieben, sollten nicht länger dazu schweigen, dass diese Kinder ja ganz selbst­ver­ständlich nach der vierten Klasse von den anderen getrennt werden.

Die soge­nannte Debat­ten­kultur im Spät­ka­pi­ta­lismus in Deutschland ist mit dem Begriff unter­ir­disch noch schmei­chelhaft umschrieben. Da schreiben sich seit Tagen die füh­renden Medien dieser Republik die Finger wund, ob einige Sätze der Rede, die der mit­tel­stän­dische Unter­nehmer Clemens Tönnies auf dem Tag des Hand­werks in Paderborn gehalten hat, dis­kri­mi­nierend oder ras­sis­tisch waren. Dabei hat er einfach nur die reak­tionäre Unter­pro­pa­ganda gegen höhere Umwelt­steuern von sich gegeben. Das wäre nicht weiter auf­ge­fallen, wenn er nicht.…

„Es geht um das bür­ger­liche Bil­dungs­pri­vileg, nicht um Ras­sismus“ wei­ter­lesen
Ein neuer Zusammenschluss soll Beschäftigte beim Kampf für faire Arbeit unterstützen.

Bündnis gegen Outsourcing gegründet

Am Ende der Ver­an­staltung ließen sich die an der Kam­pagne betei­ligten Beschäf­tigten und Aktivist*innen mit einem Trans­parent foto­gra­fieren, auf dem die Parole »Soli­da­rität mit den Rei­ni­gungs­kräften der ASH« stand. Das soll den Kolleg*innen Mut machen.

»Wir haben gekämpft, und wir hatten in den letzten Monaten in Berlin einige Erfolge. Das macht uns Mut«, rief Ramazan Bayram. Dem Gewerk­schafts­ak­ti­visten, der die Ber­liner Aktion gegen Arbeit­ge­ber­un­recht (BAGA) mit­ge­gründet hat, gelang es am Mitt­woch­abend im Lokal K‑Fetisch in Neu­kölln die Stimmung zu heben, wie der große Applaus zeigte.Beschäftigte aus unter­schied­lichen Branchen, die sich gegen befristete Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nisse, Aus­glie­de­rungen und schlechte Arbeits­be­din­gungen wehren, haben sich .…

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Nach langer Auseinandersetzung mit dem bundesrepublikanischen Asylsystem ist Asif N. freiwillig nach Afghanistan zurückgekehrt

In Deutschland unerwünscht

CSU-Innen­mi­nister Horst See­hofer und rechte Blogger*innen können feiern: Einem jungen Mann, der hier inte­griert war, Deutsch gelernt und hoch moti­viert seine beruf­liche Zukunft in der Bun­des­re­publik plante, wurde klar­ge­macht, dass er nicht erwünscht ist.

Eigentlich ist die frei­willige Rück­reise von Geflüch­teten aus Deutschland in ihre Hei­mat­länder Alltag. Doch die Meldung, dass der 22-jährige Asif N. schon vor knapp zwei Monaten in seine afgha­nische Heimat zurück­ge­kehrt ist, wurde jetzt von vielen Zei­tungen auf­ge­griffen. Denn der junge Mann stand am 31. Mai 2017 unfrei­willig im Fokus der Öffent­lichkeit. An jenem Tag sollte er.…

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Am 6. August protestierten im Wedding huderte gegen Zwangsräumung in der Dubliner Straße 8

Verdrängt in Berlin -

Sie war nur durch das Zusam­men­spiel der Justiz und der Inves­toren möglich, die über mehrere Jahre gut doku­men­tiert ist.

Seit meh­reren Jahren kämpft eine Wohn­ge­mein­schaft in der Dub­liner Straße 8 in Berlin-Wedding gegen Ver­mie­ter­willkür. Mitt­ler­weile sind alle recht­lichen Mittel aus­ge­schöpft. Am 6.8. wurde sie zwangs­ge­räumt. Diese Geschichte einer Ent­mietung ist manchen bekannt. In einer Doku-Soap mit mitt­ler­weile 37 Folgen wird die jah­re­langer Geschichte einer Ent­mietung in Berlin doku­men­tiert. Knapp zusam­men­fasst handelt es sich…

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Das Milieu, in dem sich der Attentäter von Wächtersbach bewegte, hatte mit dessen extrem rechter Gesinnung kein Problem. Viele wollen das nicht wahrhaben.

Wenn niemand die Rassisten stoppt

Etwa 250 Men­schen demons­trierten am Samstag in Wäch­tersbach gegen Ras­sismus. Einen Tag danach erin­nerte nichts mehr an den Mord­an­schlag auf einen Eri­treer

Etwa 250 Men­schen demons­trierten am Samstag in Wäch­tersbach, einer Klein­stadt zwi­schen Frankfurt am Main und Fulda im hes­si­schen Main-Kinzig-Kreis, gegen Ras­sismus. Auf­ge­rufen hatten migran­tische Gruppen aus dem Rhein-Main-Gebiet; aber auch einige Bewohner des Orts betei­ligten sich daran.,Fünf Tage zuvor hatte Roland K. in der Wäch­ters­bacher Indus­trie­straße auf einen Mann aus.…

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