Die einst viel beachtete Berliner Gefangenengewerkschaft steckt in einer Krise. Solidaritätsgruppe gibt ihre Unterstützung auf

Gefangene ohne Gewerkschaft

Sie will künftig unter dem Namen Cri­minals For Freedom (CfF) für die Abschaffung des Gefäng­nis­systems ein­treten. Die Gründe für die Krise der GG/BO liegen für die ehe­malige Soli-Gruppe auch am Umgang der Gefäng­nis­be­hörden mit der Orga­ni­sation. Gefan­genen sei immer wieder klar­ge­macht worden, dass der Kontakt mit der Soli­gruppe negative Kon­se­quenzen nach sich ziehen könne.

Um die Gefangenengewerkschaft/​Bundesweite Orga­ni­sation (GG/BO) war es in der letzten Zeit ruhig geworden. Kürzlich hat die Ber­liner Soli­da­ri­täts­gruppe, die die For­de­rungen der gewerk­schaftlich orga­ni­sierten Gefan­genen außerhalb der Knast­mauern unter­stützt, in einem der taz vor­lie­genden Papier ihre Umbe­nennung bekannt gegeben. Sie will künftig unter dem Namen Cri­minals For Freedom (CfF) für die Abschaffung des Gefäng­nis­systems ein­treten. „Unser Haupt­an­liegen, die GG/BO und damit Kol­lek­tiv­kämpfe zu unter­stützen, ist fak­tisch nicht mehr möglich, weil es …

„Gefangene ohne Gewerk­schaft“ wei­ter­lesen