Die einst viel beachtete Berliner Gefangenengewerkschaft steckt in einer Krise. Solidaritätsgruppe gibt ihre Unterstützung auf

Gefangene ohne Gewerkschaft

Sie will künftig unter dem Namen Cri­minals For Freedom (CfF) für die Abschaffung des Gefäng­nis­systems ein­treten. Die Gründe für die Krise der GG/BO liegen für die ehe­malige Soli-Gruppe auch am Umgang der Gefäng­nis­be­hörden mit der Orga­ni­sation. Gefan­genen sei immer wieder klar­ge­macht worden, dass der Kontakt mit der Soli­gruppe negative Kon­se­quenzen nach sich ziehen könne.

Um die Gefangenengewerkschaft/​Bundesweite Orga­ni­sation (GG/BO) war es in der letzten Zeit ruhig geworden. Kürzlich hat die Ber­liner Soli­da­ri­täts­gruppe, die die For­de­rungen der gewerk­schaftlich orga­ni­sierten Gefan­genen außerhalb der Knast­mauern unter­stützt, in einem der taz vor­lie­genden Papier ihre Umbe­nennung bekannt gegeben. Sie will künftig unter dem Namen Cri­minals For Freedom (CfF) für die Abschaffung des Gefäng­nis­systems ein­treten. „Unser Haupt­an­liegen, die GG/BO und damit Kol­lek­tiv­kämpfe zu unter­stützen, ist fak­tisch nicht mehr möglich, weil es …

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Dana Fuchs und Christoph Muck: Antifa heißt Anruf – Organizing als Strategie gegen Rechts. Unrast Verlag 2019, 163 S., 12,80 €

Raus aus der linken Blase

Ob mit Stadt­teil­laden, Fuß­ballclub, Berg­stei­ger­verein oder Gewerk­schaft – Linke sollten die Leute dort erreichen, wo sie sind, meinen Dana Fuchs und Christoph Muck.

»Antifa heißt Anruf.« Der Titel der Ver­an­staltung, die jüngst im Ber­liner Stadtteil Wedding stattfand, irri­tierte zunächst. Auf dem Podium dann die Klar­stellung: Es han­delte sich um die Vor­stellung eines neu im Unrast-Verlag erschie­nenen Buches, dessen Unter­titel manche der Fragen auch beant­wortet: »Orga­nizing im Kampf gegen rechts«, so die kurze Erklärung.
Die Her­aus­ge­berin Dana Fuchs kommt aus .….

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