Anders als in Spanien und Frankreich ist die Protestbewegung von Wohnungs­losen in Deutschland noch klein.

Schafft neue Sozialwohnungen

Hun­dert­tau­sende Men­schen haben in Deutschland kein eigenes Dach über dem Kopf, schuld daran sind die Pro­fit­in­ter­essen der Immo­bi­li­en­branche. Dabei gäbe es ein­fache Lösungen, um die Woh­nungsnot zu beenden.

Zunächst hörte es sich nach einer guten Nach­richt an: Die Zahl der Wohnungs­losen war im Jahr 2017 nied­riger als ursprünglich geschätzt. »Wir können keine Ent­warnung geben«, sagte jedoch Werena Rosenke, die Geschäfts­füh­rerin der Bun­des­ar­beits­ge­mein­schaft Woh­nungs­lo­sen­hilfe (BAG W), ver­gangene Woche auf einer Pres­se­kon­ferenz in Berlin bei der Vor­stellung der von der BAG­ W erho­benen Zahlen. Dass diese gesunken sind, sei nicht auf einen Rückgang der Woh­nungs­lo­sigkeit, sondern .…

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Am 6. August protestierten im Wedding huderte gegen Zwangsräumung in der Dubliner Straße 8

Verdrängt in Berlin -

Sie war nur durch das Zusam­men­spiel der Justiz und der Inves­toren möglich, die über mehrere Jahre gut doku­men­tiert ist.

Seit meh­reren Jahren kämpft eine Wohn­ge­mein­schaft in der Dub­liner Straße 8 in Berlin-Wedding gegen Ver­mie­ter­willkür. Mitt­ler­weile sind alle recht­lichen Mittel aus­ge­schöpft. Am 6.8. wurde sie zwangs­ge­räumt. Diese Geschichte einer Ent­mietung ist manchen bekannt. In einer Doku-Soap mit mitt­ler­weile 37 Folgen wird die jah­re­langer Geschichte einer Ent­mietung in Berlin doku­men­tiert. Knapp zusam­men­fasst handelt es sich…

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Mitten im Sommer brachten Mieter*innen der Holteistraße 19 und 19a über 150 Menschen in Friedrichshain auf die Straße

Mieter/​innen der Holteistraße 19 zeigen Fortis Group die Zähne

Fast am Ende ihrer Demons­tration wurden die Mietrebell/​innen der Hol­tei­straße von Bewohner/​innen der Jes­sener Straße 41 mit einer musi­ka­li­schen Einlage begrüßt. „Wir haben in den frühen 1990er Jahren das Haus besetzt und es so den Ver­wer­tungs­in­ter­essen der Immo­bi­li­en­branche ent­rissen. Es ist uns eine Ehre, euch in eurem Kampf zu unter­stützen“, erklärte ein Bewohner.

„Wir sind wütend, wir sind laut, weil man uns die Wohnung klaut“, skan­dieren die Mieter/​innen in der Hol­tei­straße 19 und 19a in Berlin-Fried­richshain. Am 20. Juli um 14 Uhr hatten sich ca. 150 Men­schen vor den Häusern im Südkiez von Fried­richshain ver­sammelt. Viele trugen Plakate mit der Auf­schrift „SOS Hol­tei­straße 19 und 19a“. Die 21 Miet­par­teien haben vor fünf Wochen erfahren, dass ihr Haus.…

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Die Bewohner der Holteistraße 19 in Friedrichshain wehren sich gegen ihre drohende Verdrängung

Luxussanierung unerwünscht

Ich wohne 26 Jahre in der Hol­tei­straße 19. Doch in den letzten Wochen habe ich meine Nachbar*innen erst richtig ken­nen­ge­lernt«, meinte Hardy Cant­stetter gegenüber nd.

»Wir sind wütend, wir sind laut, weil man uns die Wohnung klaut«, skan­dieren die Mieter*innen der Hol­tei­straße 19 und 19a bei ihrer Demons­tration am Samstag durch Fried­richshain. Trotz der Feri­enzeit waren etwa 150 Men­schen zusam­men­ge­kommen. Viele trugen Plakate mit Parolen gegen Ver­drängung und für mehr Mieter*innenrechte und Schilder mit der Auf­schrift »SOS Hol­tei­straße 19 und 19a«. Die 21 Miet­par­teien haben vor fünf Wochen erfahren, dass ihr Haus.…

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Solidarität mit von Zwangsräumung bedrohten Mieter*innen in Barcelona und mit der Gewerkschaft der Hotelbeschäftigten Las Kellys

Transnationale Proteste gegen Blackstone

Eine Zwangs­räumung droht auch 10 Familien im Stadtteil Raval in Bar­celona, dar­unter sind Rentner/​innen, die seit vielen Jahren in den Häusern wohnen.

Einige junge Tourist/​innen aus Spanien waren erstaunt, als sie am 11. Juli am Ber­liner Gen­dar­men­markt eine Gruppe von Men­schen sahen, die Schilder mit der Auf­schrift „Stop des­a­hucios“ trugen. Es ist das spa­nische Wort für Zwangs­räumung und wurde nach der Krise in Spanien zum Schrecken für…

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Peter Nowak hat sich vor dem Pallasseum umgehört

Eine ganze Menge Lautsprecher für interaktive Kunst im Kiez

Am Samstag gibt es von 17 bis 21 Uhr und am Sonntag von 16 bis 20 Uhr rund um die Instal­lation auf der Frei­fläche der Pal­las­straße 5 ein Pro­gramm mit Kon­zerten und Sound­per­for­mances.

Die Skulptur auf der Frei­fläche der Pal­las­straße 5 in Schö­neberg sorgt für Aufmerksamkeit.Schließlich hat dort Benoit Maubrey circa 350 recy­celte Laut­sprecher in Form eines Amphi­theaters zusam­me­gebaut. „Arena“ ist der Titel der Skulptur. Sie passt gut in das Ambiente der Sozi­al­bauten an der Pal­las­straße mit den vielen TV-Schüsseln an Fenstern und Bal­konen. Seit 1983 errichtet der Künstler solche .…

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Berliner Mieter protestierten in Zossen gegen das Gebaren von Vermietern. In der brandenburgischen Stadt haben sich besonders viele Immobilienfirmen niedergelassen.

Ausflug in die Steueroase

Von den »Zos­sener Ver­hält­nissen« war in der Ver­gan­genheit unter Linken aus anderen Gründen die Rede. Vor etwa zehn Jahren gab es in dem Ort ein gut ­orga­ni­siertes Neo­na­zi­milieu.

»Wir haben Euch was mit­ge­bracht – Post, Post, Post«, skan­dierten etwa 80 Gen­tri­fi­zie­rungs­gegner am Sams­tag­nach­mittag nicht etwa in Berlin oder einer anderen Groß­stadt, sondern im beschau­lichen Zossen in Bran­denburg. Nicht nur der Ort war unge­wöhnlich für eine solche Demons­tration, sondern auch das Vor­gehen. Das von der Räumung bedrohte linke Ber­liner Knei­pen­kol­lektiv »Meu­terei« hatte gemeinsam mit.…

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Nach dem nun beschlossenen Bebauungsplan werden öffentliche Flächen privatisiert

Privatisierung an der Rummelsburger Bucht

Im Ergebnis heißt das, dass die Abge­ord­neten der Partei Die Linke sowohl auf Landes- wie auf Bezirks­ebene nach wie vor die Pri­va­ti­sierung von Grund­stücken mit­tragen. Und sich anschließend die Ver­ant­wortung hin- und her­schieben.

Am 29. April beschloss die Bezirks­ver­ord­ne­ten­ver­sammlung (BVV) Lich­tenberg mit großer Mehrheit den Bebau­ungsplan Ost­kreuz. Über die Nutzung des etwa 30.000 Hektar großen Areals wird seit 1992 dis­ku­tiert. Doch erst in den letzten Monaten war eine Pro­test­be­wegung gegen den Bebau­ungsplan ent­standen, die seit Herbst 2018 mehrere Demons­tra­tionen und andere Aktionen auf die Beine gestellt hat. Anfang März dieses Jahres legte die Initiative „Rum­mels­burger Bucht retten“ einen alter­na­tiven Bebau­ungsplan vor. Er sah eine größere Anzahl von bezahl­baren Woh­nungen sowie mehr Frei­flächen vor. Dafür sollte das Riesen-Aquarium „Coral World“ gestrichen werden. Mit dem Beschluss der BVV wurde das Alter­na­tiv­modell Maku­latur. Heftig in der Kritik stand nach der Abstimmung Die Linke, die in Lich­tenberg.….

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