Das Bündnis Zwangsräumung verhindern und weitere Stadtteilinitiativen hatten unter diesem Motto zur ersten Kiezversammlung nach dem Inkrafttreten des Mietendeckels aufgerufen

„Zusammen aktiv gegen Mietenwahnsinn und Verdrängung«

Am 17. April soll die Kiez­kneipe Syn­dikat in der Neu­köllner Wei­se­straße geräumt werden. Für die nächsten Wochen sind zahl­reiche Ver­samm­lungen, Demons­tra­tionen und Go-Ins geplant.

Der große Raum des S0-36 war am Mitt­woch­abend zu etwa zwei Drittel besetzt. Das Bündnis Zwangs­räumung ver­hindern und weitere Stadt­teil­in­itia­tiven hatten unter dem Motto „Zusammen aktiv gegen Mie­ten­wahnsinn und Ver­drängung“ zur ersten Kreuz­berger Kiez­ver­sammlung nach dem Inkraft­treten des Mie­ten­de­ckels auf­ge­rufen. „Dass er über­haupt kommt, ist einer viel­fäl­tigen und gut ver­netzen Mieter/​innenbewegung zu ver­danken. Doch wir wollen mehr“, erklärte eine de Mode­ra­torin ganz am Anfang. Sie betonte, dass es sich um nicht um eine Informations‑, sondern um eine Akti­vie­rungs­ver­sammlung haltet. Das ist gelungen. Der Kreis der Initia­tiven, die am Mitt­woch­abend ihre Themen kurz vor­stellten, war erstaunlich groß. Eine Ver­tre­terin der Stadt­teil­in­itiative .…

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Das Firmengeflecht von Padovicz und Co. öffentlich machen

Lerne Deinen »Eigen­tümer« kennen

Mit wem haben wir es als Mieter/​innen eigentlich zu tun? Ein Mittel der Immo­bi­li­en­wirt­schaft ist die Ver­schleierung der ver­ant­wort­lichen Eigen­tümer und Haus­ver­wal­tungen bis zur Anony­mi­sierung. Darüber klagen Mieter/​innen immer wieder. Die Kam­pagne „Padovicz und Co. an den Pranger“, die am 9. April…

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Deutsche Wohnen und Co. enteignen

Die Mieterbewegung stellt die Eigentumsfrage

Man kann kri­tisch fragen, ob die Ziele von »Deutsche Wohnen und Co.« kurz­fristig zu mehr Wohnraum führen. Es wird aber wieder darüber dis­ku­tiert, ob Kapi­ta­lismus und Demo­kratie ver­einbar sind

Die trans­na­tio­nalen Mie­ten­de­mons­tra­tionen, die am 6. April in ganz Europa statt­ge­funden haben, zeigen, dass die neue Mie­ten­be­wegung zu einer sozialen Bewegung wurde, die eine Kon­ti­nuität ent­wi­ckelt hat. Das ist in einer fle­xiblen Gesell­schaft schon beachtlich. Es ist eben nicht mehr so, dass die Mieter die Pro­teste auf­geben, wenn ihr scheinbar indi­vi­du­elles Problem mit »ihren Eigen­tümern« nicht mehr aktuell ist, sei es, dass sie aus ihren Woh­nungen ver­trieben worden oder es doch noch eine Lösung gefunden hat. Es sind einer­seits indi­vi­duelle Eigen­tümer, mit denen es die Mieter zu tun haben. Doch die Mieter erkennen, …

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