Die Buchhandlung Kisch und Co in der Oranienstraße in Kreuzberg soll im Mai Ihre Räume verlassen

Buchladen kämpft weiter

Doch die alten Soli­da­ri­täts­netz­werke sind in Kreuzberg intakt. Neue Soli­da­ri­täts­ak­tionen wie Post­karten- und Mail­ak­tionen laufen dem­nächst an.

„Drei Jahre sind zwar ein Auf­schub, der erst mal etwas Luft zum Atmen lässt, aber mehr als eine Gal­gen­frist sind die drei Jahre nicht.“ Das sagte Thorsten Wil­lens­brock in einem taz-Gespräch im April 2017. Kurz zuvor hatte der Betreiber des Buch­ladens Kisch und Co. in der Kreuz­berger Ora­ni­en­straße erfahren, dass .…

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Das Bündnis Zwangsräumung verhindern und weitere Stadtteilinitiativen hatten unter diesem Motto zur ersten Kiezversammlung nach dem Inkrafttreten des Mietendeckels aufgerufen

„Zusammen aktiv gegen Mietenwahnsinn und Verdrängung«

Am 17. April soll die Kiez­kneipe Syn­dikat in der Neu­köllner Wei­se­straße geräumt werden. Für die nächsten Wochen sind zahl­reiche Ver­samm­lungen, Demons­tra­tionen und Go-Ins geplant.

Der große Raum des S0-36 war am Mitt­woch­abend zu etwa zwei Drittel besetzt. Das Bündnis Zwangs­räumung ver­hindern und weitere Stadt­teil­in­itia­tiven hatten unter dem Motto „Zusammen aktiv gegen Mie­ten­wahnsinn und Ver­drängung“ zur ersten Kreuz­berger Kiez­ver­sammlung nach dem Inkraft­treten des Mie­ten­de­ckels auf­ge­rufen. „Dass er über­haupt kommt, ist einer viel­fäl­tigen und gut ver­netzen Mieter/​innenbewegung zu ver­danken. Doch wir wollen mehr“, erklärte eine de Mode­ra­torin ganz am Anfang. Sie betonte, dass es sich um nicht um eine Informations‑, sondern um eine Akti­vie­rungs­ver­sammlung haltet. Das ist gelungen. Der Kreis der Initia­tiven, die am Mitt­woch­abend ihre Themen kurz vor­stellten, war erstaunlich groß. Eine Ver­tre­terin der Stadt­teil­in­itiative .…

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In Kreuzberg protestierten rund 150 Menschen vor der Markthalle 9

Aldi statt Luxus

In der Kritik stehen auch die Kreuzber- ger Grünen. Der Bür­ger­meis­terin Monika Herrmann wird vor­ge­worfen, sich nicht für den Ver-bleib von Aldi ein­zu­setzen.

„Wir können nicht mehr weit laufen. Wir können nicht mehr schwer tragen “, heißt es auf dem Schild von Monika Zint. „Gerade wir Älteren sind auf eine Grund­ver­sorgung in unserer unmit­tel­baren Nach­bar­schaft ange­wiesen“, erzählt die Kreuz­berger Seniorin, die mit rund 150 Men­schen am Sams­tag­nach­mittag vor der Markt­halle 9 in der Eisen­bahn­straße pro­tes­tierte. Sie alle befürchten, dass dort.…

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