Am Samstag erinnert das Bündnis „1918 unvollendet“ an die Opfer des Kapp-Putsches am 13. März 1920

Die Rache des Militärs

Bei dem Wider­stand gegen den Kapp-Putsch handelt es um die erste Schlacht gegen den Fa- schismus in Deutschland“, erklärt Bernd Lan- ger. Der Antifa-Chronist befasst sich seit etli- chen Jahren mit der linken Geschichte außer- halb von Par­teien und ver­öf­fent­lichte dazu bereits zahl­reiche Bücher.

„Im März 1920 putschten hier rechts­ra­di­ka­le­Sol­daten gegen die frei gewählte Regierung und schossen auf die zum Gene­ral­streik ver­sam­melten Bürger. Drei der Schö­ne­berger Opfer des Kapp-Put­sches sind auf dem Friedhof Lin­denhof bestattet.“ Diese Inschrift steht auf einer Bron­ze­tafel am Kaiser-Wilhelm- Platz in Schö­neberg. Auf diesem Platz wurden vor 100 Jahren ins­gesamt sieben Men­schen erschossen, als sie sich .….

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Gewerkschaften sollen Zeichen gegen Rechts setzen

Aufruf zum zehnminütigen Streik

»Wir schlagen vor, dass die Gewerk­schaften zu einer zehn­mi­nü­tigen Arbeits­nie­der­legung am Mittwoch, dem 4. März, um zehn Minuten vor zwölf Uhr auf­rufen – am Tag der zen­tralen Trau­er­feier der Stadt Hanau«, heißt es in der Petition von Benedikt Hofmann.

In den ver­gan­genen Tagen wurde viel über den Kampf gegen Rechts geredet und geschrieben. Jetzt hat der Rechts­anwalt Benedikt Hopmann eine Petition gestartet, mit der er einen beson­deren Akzent im Kampf gegen Faschist*innen in der Stadt des ras­sis­ti­schen Amok­laufs setzen will, bei dem neun Men­schen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund, der Täter und die Mutter des Täters ums Leben kamen. »Wir schlagen vor,

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