Der Eckkneipe Schiller’s droht Verdrängung, nachdem ihr Haus von den Samwer-Brüdern gekauft wurde

Zusammenhalten im Schillerkiez

Auch die Nutzer*innen der eben­falls räu­mungs­be­drohten Kiez­kneipe Syn­dikat aus der Wei­se­straße haben die Demons­tration unter­stützt. „Die punkaf- fine Kund­schaft des Syn­dikat und die Gäste des Schiller’s mag kul­turell manches trennen. Im Kampf gegen die Ver­drängung halten sie zusammen“, so eine Anwoh­nerin.

Schiller’s muss bleiben!“, skan­dierten die etwa 70 Teilnehmer*innen einer Demons­tration am Sams­tag­nach­mittag in Neu­kölln. Sie demons­trierten für den Erhalt ihrer…

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Bewohner der alternativen Hausprojekte in der Tucholskystraße in Berlin-Mitte fürchten, verdrängt zu werden

Hilfe, die Samwer-Brüder kommen

Die Bewohner*innen und Nutzer*innen wollen sich wehren. Am 3. Oktober planen sie ein Hoffest, zu dem auch Politiker*innen ein­ge­laden sind. Zudem wird eine Aus­stellung über die Geschichte der Häuser in den letzten 30 Jahren vor­be­reitet.

»Tanze Samwer mit mir« stand auf dem Trans­parent, das Mon­tag­mittag vor dem Eingang der Tuchol­sky­straße 30 in Berlin-Mitte auf­ge­hängt wurde. Viele Passant*innen, die in der von Tourist*innen stark fre­quen­tierten Gegend vor­bei­kamen, blieben bei dem kleinen Büfett stehen, das die Bewohner*innen des alter­na­tiven Wohn­pro­jekts auf­gebaut hatten. Dort wurden sie darüber infor­miert, dass es sich hier um keinen Schreib­fehler handelt. Vielmehr befürchten die Mieter*innen, von der .…

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Protestfrühstück in der Tucholskystraße 30: Das vor 30 Jahren besetzte, unsanierte Haus in Mitte ist Teil der Protestgeschichte

Angst vor der Vertreibung

Miss­trauen erregt bei den Bewohner*innen auch, dass sich die Haus­ver­waltung be­ reits für Anfang Sep­tember an­ gesagt hat und den Dach­boden beräumen lassen wollte.

Ein Büfett vor der Tucholsky­straße 30 ist nicht ungewöhn­lich. Schließlich gibt es hier in Mitte eine Menge Restau­rants. Doch das Büfett am Montag­ mittag war kos­tenlos und hatte einen ernsten poli­ti­schen Hin­tergrund: Die Bewohner*innen und Nutzer*innen des Hauses befürchten die Ver­treibung. Für Mittwoch hat sich die Haus­ver­waltung ange­kündigt und will prüfen, ob das Ge­bäude .…

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