Die Gruppe Postkom möchte ein deutsch-polnisches linkes Netzwerk aufbauen

Die polnische Linke stärken

Am 14. Sep­tember ist in Poznań eine Soli­da­ri­täts­de­mons­tration für das vom Räumung bedrohte Zentrum Rozbrat geplant. Daran werden auch Unter­stüt­ze­rInnen aus Berlin teil­nehmen.

„Lie­big­straße 34 und Rozbrat bleiben“, riefen rund 60 Men­schen am Mon­tag­nach­mittag auf einer Wiese in der Nähe des Pol­ni­schen Instituts. Eigentlich wollten sie einen offenen Brief über­geben. Ber­liner Kul­tur­ein­rich­tungen und linke Pro­jekte fordern darin den Erhalt des Sozialen Zen­trums Rozbrat in Poznań – das gerade von einer Zwangs­räumung bedroht ist. Weil das Pol­nische Institut aber geschlossen hatte, wurde der Brief nicht über­geben, sondern nur an die Fens­ter­scheibe geklebt. Gegenüber der taz erklärte Martyna Wit­kowska vom Pol­ni­schen Institut, dass die Ein­richtung.…

„Die pol­nische Linke stärken“ wei­ter­lesen
Autonomes Zentrum Rozbrat in Poznan droht das Aus

Es wäre ein dramatischer Verlust«

Marek Jaku­bowski und Sta­nislaw Kow­alski haben die Gruppe Postkom gegründet und orga­ni­sieren seit 2012 Ver­an­stal­tungen über die außer­par­la­men­ta­rische Linke in Polen. Am 2. Sep­tember um 16 Uhr ist vor dem Pol­ni­schen Institut in Berlin eine Kund­gebung für das von der Räumung bedrohte autonome Zentrum »Rozbrat« im pol­ni­schen Poznań geplant, die die beiden orga­ni­sieren.

Warum wurde »Postkom« gegründet und womit beschäftigt sich die Gruppe?
Marek Jaku­bowski: Das ist eine Initiative, die sich vor einigen Jahren for­miert hat, weil wir das Gefühl hatten, dass Polen oder über­haupt ganz Ost­europa als Themen bei der Linken in Berlin öffentlich kaum präsent sind. Viele Leute betreiben seit Jahr­zehnten inter­na­tio­na­lis­tische Arbeit in Berlin, beziehen sich aber haupt­sächlich auf die Kämpfe in West­europa oder auf anderen Kon­ti­nenten. Obwohl Polen sehr nah ist und viele pol­nische Men­schen in Berlin leben, gibt es kaum Bezüge zur pol­ni­schen Linken. Wir wollten das ändern, indem wir .…

„Es wäre ein dra­ma­ti­scher Verlust«“ wei­ter­lesen