Über selektive Solidarität in Zeiten des Krisen-Biedermeier

Wo bleibt die Luftbrücke für gestrandete Flüchtlinge?

Während das Schicksal der gestran­deten deut­schen Urlauber, deren größter Unbill oft darin bestand, dass sie nicht wussten, ob sie für die län­geren Auf­ent­halte auch noch das Hotel bezahlen müssen, die Medien in Deutschland bewegt, wird über die Men­schen, die an der deutsch-tür­ki­schen Grenze gestrandet sind, weniger berichtet.

Die Corona-Krise ist jetzt auch schon einige Wochen alt und noch immer gibt es Mel­dungen von deut­schen Tou­risten, die in irgend­welchen Ländern oder Kon­ti­nenten gestrandet seien. Mal werden Zahlen aus Peru, mal aus Aus­tralien ver­breitet. Mal kommen auch die als »Gestrandete« bezeich­neten Per­sonen zu Wort. Man hat den Ein­druck, das größte Unglück für diese Men­schen ist, dass sie .….

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Manche würden sich am liebsten im Ausnahmezustand einrichten - andere verfassen lange Wunschzettel für eine andere Welt

Nach dem Corona-Notstand – geht alles weiter wie bisher?

Es ist nicht nur in Bra­silien die Angst der Mit­tel­schichten, die sich aus Angst vor den Virus in ihren garan­tiert keim­freien kli­ma­ti­sierten Woh­nungen selber ein­sperren, die im Corona-Not­stand zu hören ist. Die Publi­zistin Char­lotte Wie­demann sprach in einer Taz-Kolumne von einem Krisen-Bie­der­meier

Noch bestimmen die Corona-Mel­dungen nicht nur alle Nach­richten, sondern auch den Alltag von uns allen. Doch natürlich machen sich die Staats­ap­parate aller Länder Gedanken, wann die.…

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