Wie mit Berichten aus der Intensivstation (Bio)Politik gemacht wird - Ein Kommentar

Schwarze Pädagogik mit Bildern aus Krankenhäusern

Tat­sächlich sollten die Medien genau diese sozialen und öko­no­mi­schen Aspekte eines Gesund­heits­systems mehr in den Fokus ihrer Bericht­erstattung stellen, das des­wegen an die Grenzen seiner Kapa­zi­täten gelangt, weil es nach Ren­di­te­ge­sichts­punkten umor­ga­ni­siert wurde.

Die Wochen­zeitung Kontext hat kürzlich einen Bericht ver­öf­fent­licht, in dem sie sich beklagt, dass rechte Intel­lek­tuelle auch im Öffentlich-Recht­lichen Rundfunk ver­stärkt auf­treten und ihre Posi­tionen ver­treten können. Als ein Bei­spiel wurde dort der Medi­en­theo­re­tiker Norbert Bolz genannt, der sich poli­tisch schon länger eher kon­ser­vativ posi­tio­niert. Kontext kri­ti­siert, er habe auf einer kon­ser­va­tiven Web­seite über eine »hyper­sen­sible Welt­ge­sell­schaft« lamen­tiert, »in der jeder Kranke, jeder alte Mann, der da keine Luft mehr bekommt und nicht beatmet werden kann, zum Welt­ereignis auf­ge­blasen wird von den Mas­sen­medien«. Doch ist diese Aussage per se skan­da­li­sierbar? Bolz hat ja nicht beklagt, dass jeder alte Mann, der keine Luft mehr bekommt, behandelt wird, sondern dass .…

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