Berliner Fragen: Wie rassistisch ist die kontrollierte Abgabe von Marihuana?

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http://​www​.berlin​-sub​versiv​.de/​w​o​r​d​p​r​e​s​s​/​?​p​a​g​e​_​i​d=120

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http://​www​.xhain​.info/​p​o​l​i​t​i​k​/​b​v​v.htm

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https://​www​.berlin​.de/​b​a​-​f​r​i​e​d​r​i​c​h​s​h​a​i​n​-​k​r​e​u​z​b​e​r​g​/​b​v​v​-​o​n​l​i​n​e​/​a​l​l​r​i​s​.​n​e​t.asp

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http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013–11/berlin-kreuzberg-friedrichshain-coffeeshop

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http://​gruene​-xhain​.de/​n​e​w​s​/​s​i​n​g​l​e​-​v​i​e​w​/​a​r​t​i​k​e​l​/​c​o​f​f​e​e​s​h​o​p​-​s​t​a​r​t​s​c​h​u​s​s​-​f​u​e​r​-​m​o​d​e​l​l​p​r​o​j​e​k​t​-​v​o​r​b​e​r​e​i​t​u​n​g​e​n​.html

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http://​www​.bfarm​.de

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http://​hanf​verband​.de

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http://​hanf​verband​.de/​i​n​d​e​x​.​p​h​p​/​n​a​c​h​r​i​c​h​t​e​n​/​a​k​t​u​e​l​l​e​s​/​2​2​1​7​-​c​o​f​f​e​e​s​h​o​p​-​p​r​o​j​e​k​t​-​i​n​-​b​e​r​l​i​n​-​b​e​s​c​h​l​ossen

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http://​www​.berlin​.de/​b​a​-​f​r​i​e​d​r​i​c​h​s​h​a​i​n​-​k​r​e​u​z​b​e​r​g​/​v​e​r​w​a​l​t​u​n​g​/​a​b​t​e​i​l​u​n​g​e​n​/​j​u​g​f​a​m​s​c​h​u​l​/​l​e​b​e​n​s​l​a​u​f​_​h​e​r​r​m​a​n​n​.html

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http://​www​.heise​.de/​t​p​/​b​l​o​g​s​/​8​/​1​54763

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http://​asyl​strik​e​berlin​.word​press​.com/

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http://​www​.taz​.de/​!​1​2​1022/

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http://​gruene​-xhain​.de/​b​e​z​i​r​k​/​b​e​z​i​r​k​s​p​a​r​l​a​m​e​n​t​/​m​i​t​g​l​i​e​d​e​r​/​t​a​i​n​a​-​g​a​e​r​t​n​e​r​.html

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http://​asyl​strik​e​berlin​.word​press​.com/​2​0​1​3​/​1​1​/​2​4​/​r​a​u​m​u​n​g​-​d​e​s​-​c​a​m​p​s​-​d​e​r​-​g​e​f​l​u​c​h​t​e​t​e​n​-​a​m​-​o​r​a​n​i​e​n​p​l​a​t​z​/​#​m​o​r​e​-3654

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http://​ffm​-online​.org/​2​0​1​3​/​1​1​/​2​8​/​f​l​u​e​c​h​t​l​i​n​g​s​p​r​o​t​e​s​t​-​b​e​r​l​i​n​-​o​r​a​n​i​e​n​p​l​a​t​z​-​t​a​z-de/

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http://​www​.berlin​.de/​s​e​n​/​i​n​n​eres/

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http://​www​.tages​spiegel​.de/​b​e​r​l​i​n​/​i​n​t​e​r​v​i​e​w​-​m​i​t​-​b​e​r​l​i​n​s​-​i​n​n​e​n​s​e​n​a​t​o​r​-​f​r​a​n​k​-​h​e​n​k​e​l​-​i​c​h​-​l​a​s​s​e​-​m​i​c​h​-​n​i​c​h​t​-​v​o​n​-​h​e​r​r​n​-​s​c​h​u​l​z​-​e​r​p​r​e​s​s​e​n​/​8​5​1​6​6​9​8​.html

Eine Notunterkunft ist kein Asyl

Die Caritas hat Flücht­lingen des Refugee-Camps am Ora­ni­en­platz in Berlin-Kreuzberg ein ehe­ma­liges Senio­renheim zur Ver­fügung gestellt. Der Streit um das Pro­testcamp geht jedoch weiter, bei einer Pres­se­kon­ferenz kri­ti­sierten die Flücht­linge die Bezirks­bür­ger­meis­terin.

Schon vor Beginn der Pres­se­kon­ferenz am Mon­tag­nach­mittag war das große Zelt des Flücht­lings­camps am Ora­ni­en­platz in Berlin-Kreuzberg über­füllt. An einem Holz­tisch hatten mehrere Flücht­linge Platz genommen. Ihre von großem Applaus bedachten Aus­sagen waren ein­deutig: »Das Camp wird weiter bestehen bleiben.« Dieser Platz werde wei­terhin gebraucht für ihren Kampf gegen Abschie­bungen, für die Schließung der Flücht­lings­lager, für eine Abschaffung der die Bewe­gungs­freiheit ein­schrän­kenden Resi­denz­pflicht sowie für das Recht der Flücht­linge auf Arbeit, betonten die Männer und Frauen in ihren kurzen Bei­trägen.

Am Vortag sah es noch ganz nach einer Räumung des Camps aus. Kurz­fristig hatte die Caritas im Wedding eine Not­un­ter­kunft für 80 Flücht­linge zur Ver­fügung gestellt. Obwohl dort min­destens 30 keinen Platz gefunden hatten und auf den Ora­ni­en­platz zurück­ge­kehrt waren, rückte am Sonn­tag­nach­mittag die Polizei an, um die Auf­lösung des Camps logis­tisch vor­zu­be­reiten. Nachdem innerhalb kurzer Zeit eine große Zahl von Unter­stützern auf den Platz geeilt war, zog sich die Polizei zurück. Eine Räumung des Camps sei nie beab­sichtigt gewesen, aber auch ein Wohnen am Ora­ni­en­platz sei nicht mehr möglich, erklärten die Grünen Berlin-Fried­richshain. »Berlin zeigt, welche Mög­lich­keiten ein Bun­desland hat, Flücht­linge humaner zu behandeln als anderswo in Deutschland«, lobte die Taz Kreuz­bergs Bezirks­bür­ger­meis­terin Monika Herrmann (Grüne). Sie wurde auf der Pres­se­kon­ferenz besonders heftig kri­ti­siert.

Sie habe immer erklärt, die Flücht­linge ent­schieden, wie lange das Camp bestehen bleibe, und nun wolle sie es »über unsere Köpfe hinweg« beenden, empörte sich eine Akti­vistin, die sich seit fast 14 Monaten auf dem Ora­ni­en­platz für die Rechte der Flücht­linge ein­setzt. Auch die auf der Liste der Grünen kan­di­die­rende, par­teilose Abge­ordnete der Bezirks­ver­ord­ne­ten­ver­sammlung, Taina Gärtner, die mehrere Wochen aus Soli­da­rität in einem Zelt am Ora­ni­en­platz über­nachtet hatte, wurde kri­ti­siert. Sie hatte in der Taz erklärt, die Flücht­linge würden jedes Angebot annehmen und das Camp ver­lassen können. Dieses Bild der schutz­be­dürf­tigen Flücht­linge, die in der Caritas ihren guten Hirten gefunden haben, zer­störten die Akti­visten mit ihrer kämp­fe­ri­schen Pres­se­kon­ferenz. Dabei sollen die men­schen­un­wür­digen Lebens­um­stände im win­ter­lichen Berlin kei­neswegs geleugnet werden. Doch ver­ant­wortlich dafür ist eine Gesetz­gebung, die den Flücht­lingen fast sämt­liche Rechte ent­zieht. Die Akti­visten betonen daher zu Recht, dass ihr Kampf nicht zu Ende sei, wenn die Caritas eine Not­un­ter­kunft zur Ver­fügung stelle. Doch die Unter­stützer, die nach der dro­henden Auf­lösung des Camps wieder sehr aktiv waren, müssen sich auch fragen, warum sie die Flücht­linge auf dem Ora­ni­en­platz nicht mit eigenen Aktionen unter­stützen. Eine kleine Gruppe, die das unter dem Motto »Die letzte Meile gehen wir« ver­suchte, hatte kaum Zulauf. Es ist ein­facher, den Flücht­lingen für ihr Aus­harren zu applau­dieren, wenn man selbst wieder nach Hause gehen kann.

http://​jungle​-world​.com/​a​r​t​i​k​e​l​/​2​0​1​3​/​4​8​/​4​8​8​9​9​.html

Peter Nowak