In Berlin wurde darüber gesprochen, wie selbstverwaltete Betriebe sich im Kapitalismus behaupten müssen.

NICHT NUR DIE PRODUKTION, AUCH DEN VERTRIEB IN DIE EIGENE HAND NEHMEN!

Partner für diese Betriebe ohne Bosse ist das im Dezember 2018 gegründete „Gemein & Nützlich Ver­triebs­kol­lektiv“. Initiiert wurde es vom Neu­köllner Vegan­laden-Kol­lektiv Dr. Pogo.

Können Beschäf­tigte eine Fabrik über­nehmen? Die Beleg­schaften der Tee­fabrik Scop-Ti bei Mar­seille sowie der Che­mie­fabrik Vio​.Me in Thes­sa­loniki machen es vor. Im Rahmen der dies­jäh­rigen Wan­del­woche, die Wege zur soli­da­ri­schen Wirt­schaft auf­zeigen soll, stellten Kolleg*innen aus den.…

NICHT NUR DIE PRO­DUKTION, AUCH DEN VER­TRIEB IN DIE EIGENE HAND NEHMEN!“ wei­ter­lesen
Ein Initiative will eine Diskussion über Arbeitszeitverkürzung ankurbeln.

»Vier Stunden sind genug«

»Wir rufen den Gewerk­schaftsrat und den Bun­des­vor­stand von ver.di dazu auf, in den nächsten vier Jahren eine sowohl inner­ge­werk­schaft­liche als auch gesell­schaft­liche Debatte über radikale Arbeits­zeit­ver­kürzung anzu­strengen«, erklärte Chris­topher Hilbert von der 4‑Stunden-Liga.

Lange ist es hier, als das Symbol einer Sonne mit der Zahl 35 im Vor­der­grund Geschichte geschrieben hat. In den 80er Jahren bewegte der Kampf um die Arbeits­zeit­ver­kürzung die Gesell­schaft. Nachdem 2003 in Ost­deutschland ein Streik um die 35-Stunden-Woche in der Metall­branche schei­terte, war es ruhig um das Thema geworden. Jetzt will die 4‑Stunden-Liga .….

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BVV Neukölln bleibt trotz Anwohnerprotesten bei Sanierungsplan für Weigandufer

Es darf gerodet werden

Andreas Knopp, einer der Initia­toren des Bür­ger­pro­tests, kann es nicht fassen. „Das, was sich die Grünen bei den Aus­ein­an­der­set­zungen um das Wei­gan­dufer geleistet haben, ist beschämend“, sagt er nach der Sitzung, andere Zuschaue­rInnen äußern sich im selben Sinn.

Für die Anwoh­ne­rInnen des Neu­köllner Wei­gan­dufers, die seit Monaten für eine behut­samere Sanierung des Grün­streifens streiten, war der Mitt­woch­abend eine herbe Ent­täu­schung. SPD und Grüne lehnten in der Bezirks­ver­ord­ne­ten­ver­sammlung einen .…

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Plattformen, über die Kunden Essen bestellen können, konkurrieren hart untereinander. Leidtragende sind die Beschäftigten. Doch die Fahrerinnen und Fahrer organisieren sich selbst.

Fressen und gefressen werden

Die einzige Chance für ein kol­lek­tives Unter­nehmen sieht die FAU darin, dass Men­schen bereit sind, mehr für den Service zu zahlen.

Am 16. August kam das Aus. Der Essens­lie­fer­dienst Deli­veroo zog sich end­gültig aus Deutschland zurück. Über 1 000 Beschäf­tigte wurden mit einem Mal arbeitslos. Zuvor war bereits der Essens­lie­fer­dienst Foodora von Lie­fe­rando auf­ge­kauft worden, der als vor­läu­figer Gewinner aus dem Kan­ni­ba­li­sie­rungs­prozess unter den Lie­fer­diensten her­vorging. Für Keno Böhme, der für ver­schiedene Lie­fer­dienste gear­beitet hatte, bevor er haupt­amtlich begann, bei der Gewerk­schaft Nahrung- Genuss- Gast­stätten (NGG) die dort Beschäf­tigten zu orga­ni­sieren, hat der Abschied von Deli­veroo aus gewerk­schaft­licher Sicht auch positive Aus­wir­kungen. »Unserer Meinung nach hängt der Rückzug damit zusammen, dass das .…

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Solidarität in der Kunst

Kein Roman über Emmely?

Was meint linkes soli­da­ri­sches Handeln im Jahr 2019, ins­be­sondere in Bezug auf Kultur und Lite­ratur? Diese Frage wurde am Dienstag im Ber­liner Brecht-Haus dis­ku­tiert.

Vor­wärts und nicht ver­gessen: die Soli­da­rität«, lautet der Refrain des berühmten Song, den Ernst Busch für den Film »Kuhle Wampe« von Slatan Dudow (1932) geschrieben hat. Die Nazis sprachen nicht von Soli­da­rität, sondern von »Volks­ge­mein­schaft«, was Unter­ordnung bedeutete. Heute skan­dieren die Rechten: »Hoch die nationale Soli­da­rität. «Was meint linkes soli­da­ri­sches Handeln im Jahr 2019, ins­be­sondere in Bezug auf Kultur und Lite­ratur? Diese Frage wurde am Dienstag im…

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Kommentar: Die Kritik am Individualverkehr muss mit einer gesellschaftskritischen Perspektive verknüpft werden, sonst könnte sie Motor für Modelle von Uber und Co werden

Vom heiligen Blechle zum Hassobjekt?

Noch ist völlig offen, ob in der Bewegung gegen das Auto die herr­schafts- und kapi­ta­lis­mus­kri­tische Kom­po­nente stärker wird oder ob sie doch nur Uber und Co. den Weg bereitet.

»Eine Messe im Sinne der Auto­in­dustrie wird es nicht mehr geben!« Mit dieser Pro­gnose lag das auto­mo­bil­kri­tische Bündnis Sand im Getriebe richtig. Noch nie wurde eine »Auto­mo­bil­presse« in der bür­ger­lichen Öffent­lichkeit so .….

„Vom hei­ligen Blechle zum Hass­objekt?“ wei­ter­lesen
In Kreuzberg protestierten rund 150 Menschen vor der Markthalle 9

Aldi statt Luxus

In der Kritik stehen auch die Kreuzber- ger Grünen. Der Bür­ger­meis­terin Monika Herrmann wird vor­ge­worfen, sich nicht für den Ver-bleib von Aldi ein­zu­setzen.

„Wir können nicht mehr weit laufen. Wir können nicht mehr schwer tragen “, heißt es auf dem Schild von Monika Zint. „Gerade wir Älteren sind auf eine Grund­ver­sorgung in unserer unmit­tel­baren Nach­bar­schaft ange­wiesen“, erzählt die Kreuz­berger Seniorin, die mit rund 150 Men­schen am Sams­tag­nach­mittag vor der Markt­halle 9 in der Eisen­bahn­straße pro­tes­tierte. Sie alle befürchten, dass dort.…

„Aldi statt Luxus“ wei­ter­lesen
In Friedrichshain solidarisieren sich Nachbar/innen mit einer von Kündigung bedrohten Mieterin

Mieterin beansprucht Eigenbedarf für ihre Wohnung

Der nächste und ent­schei­dende Räu­mungs­prozess von Lene soll am 18.November am Amts­ge­richt Tem­pelhof-Kreuzberg in der Möckern­straße 130 statt­finden. Auch er soll von soli­da­ri­schen Nachbar/​innen begleitet werden.

„Wir sind soli­da­risch mit unserer Nach­barin Lene“, heißt es auf den Pla­katen, mit denen zur Kund­gebung am ver­gan­genen Sonn­tag­nach­mittag zu einer Kund­gebung im Stadtteil Fried­richshain auf­ge­rufen wurde. Mehr als 100 Men­schen, vor­wiegend Anwohner/​innen, haben sich an der Ecke Rigaer Straße/​Samaritastraße ver­sammelt, um ihre Soli­da­rität mit Lene aus­zu­drücken. Sie wohnt dort seit meh­reren Jahren und wurde jetzt…

„Mie­terin bean­sprucht Eigen­bedarf für ihre Wohnung“ wei­ter­lesen