Kommentar: Nicht Orban musste sich verbiegen, als er die ungarische Grenzöffnung vor 30 Jahren feierte. Linke und Liberale müssen sich vorwerfen lassen, dass sie Mythen aufsitzen

Es begann mit einem rechten Picknick

Zur his­to­ri­schen Wahrheit gehört, dass das »pan­eu­ro­päische Picknick« seinen Namen deshalb trägt, weil es von der Pan­europa-Union, einer heute wenig bekannten Gruppe im Grau­be­reich zwi­schen den Uni­ons­par­teien und der Ultra­rechten initiiert wurde. Bekann­testes Mit­glied war Otto von Habsburg, ein Rechts­kon­ser­va­tiver, der auch keine Berüh­rungs­ängste mit der »Braunzone« hatte.

Bun­des­kanz­lerin Merkel und der unga­rische Minis­ter­prä­sident werden uns gerne als die beiden Anti­poden auf der EU-Bühne prä­sen­tiert. Nach poli­ti­scher Aus­richtung ist der Ungar der Ver­tei­diger des Abend­landes bzw. der Rechts­po­pulist und Merkel das freund­liche bzw. naïve Gesicht der EU. Und dann feiern beide eine Grenz­öffnung vor 30 Jahren und tau­schen .…

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