Was wäre gewesen, wenn die DDR-Opposition gesiegt hätte? Ein Kommentar

4. November 1989: Die gescheiterte Revolution

Hätte die DDR-Oppo­si­ti­ons­be­wegung gesiegt, dann wäre viel­leicht der 4. November heute Fei­ertag. Auf jeden Fall wäre er ein beson­derer Erin­ne­rungstag. Doch das ist nicht der Fall. Lediglich zum 30ten Jah­restag gab es einige künst­le­rische Akti­vi­täten. Dass der 9. November und der 3. Oktober die zen­tralen Daten des DDR-Umbruchs wurden, ist ein Zeichen für die Nie­derlage der DDR-Oppo­sition.

Es ist natürlich immer pro­ble­ma­tisch, wenn man Ereig­nisse danach befragt, was gewesen wäre, wenn an einem bestimmten Datum die gesell­schaft­liche Ent­wicklung anders ver­laufen wäre. Doch der 4. November 1989 ist so ein Datum, an dem wir diese Frage stellen. Vor 30 Jahren, es war ein Samstag,.….

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Kommentar: Nicht Orban musste sich verbiegen, als er die ungarische Grenzöffnung vor 30 Jahren feierte. Linke und Liberale müssen sich vorwerfen lassen, dass sie Mythen aufsitzen

Es begann mit einem rechten Picknick

Zur his­to­ri­schen Wahrheit gehört, dass das »pan­eu­ro­päische Picknick« seinen Namen deshalb trägt, weil es von der Pan­europa-Union, einer heute wenig bekannten Gruppe im Grau­be­reich zwi­schen den Uni­ons­par­teien und der Ultra­rechten initiiert wurde. Bekann­testes Mit­glied war Otto von Habsburg, ein Rechts­kon­ser­va­tiver, der auch keine Berüh­rungs­ängste mit der »Braunzone« hatte.

Bun­des­kanz­lerin Merkel und der unga­rische Minis­ter­prä­sident werden uns gerne als die beiden Anti­poden auf der EU-Bühne prä­sen­tiert. Nach poli­ti­scher Aus­richtung ist der Ungar der Ver­tei­diger des Abend­landes bzw. der Rechts­po­pulist und Merkel das freund­liche bzw. naïve Gesicht der EU. Und dann feiern beide eine Grenz­öffnung vor 30 Jahren und tau­schen .…

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