Die Bewegung ist so irrational, wie die Verhältnisse im Spätkapitalismus. Es liegt auch an einer Linken, die nicht fähig ist, ihre Inhalte in die Bewegung zu tragen

Die Blockaden der Klimawandelgläubigen

Wenn man ihr Camp in der Nähe des Ber­liner Kanz­leramts besucht, wird man keine rechten Thesen, aber viele Men­schen mit großer Angst treffen, die sich trotzdem bemühen, achtsam mit­ein­ander umzu­gehen. Es stimmt, dass sie ein offenes Ohr für reli­giöse und irra­tionale Ideen aller Art haben. Das liegt aber auch an den Zuständen im Spät­ka­pi­ta­lismus.

Seit drei Tagen blo­ckieren nun Akti­visten der Bewegung Extinction Rebellion [1] in Berlin Straßen und Brücken. Die Folge sind vor allem ver­stopfte Straßen an anderen Stellen und aggressiv hupende Auto­fahrer. Schließlich hat sich durch die Aktionen das täg­liche Ver­kehrs­chaos in Berlin nur ver­stärkt. Wer heute schon manchmal mehr als eine Stunde Steh­verkehr in Kauf nimmt, um mit seinem Auto durch die Stadt zu fahren, obwohl es in vielen Fällen zeit­spa­rende Alter­na­tiven im Nah­verkehr gibt, lässt sich durch die Blo­ckaden auch nicht den Tritt aufs Gas­pedal ver­wehren. Warum also .…

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