AnwohnerInnen wehren sich gegen teure Micro-Appartements, nicht aber gegen günstige Wohnungen

Gegen Luxus-Appartements in der Braunschweiger Straße 21

Wir leben in einer his­to­ri­schen Situation, in der auf Grund des Mangels an bezahl­baren Wohnraum, der Bau von Luxus-Appar­te­ments in großen Teilen der Bevöl­kerung nicht mehr akzep­tiert wird.

„Dieses Projekt bietet zeit­ge­mäßes Wohnen in his­to­ri­schem Umfeld und ist eine her­vor­ra­gende Gele­genheit für Kapi­tal­an­leger“, bewirbt die Immo­bi­li­en­firma Nagel Pro­perties auf ihrer Homepage die geplanten Micro-Appar­te­ments in der Braun­schweiger Straße 21. Dabei handelt es sich aus­schließlich um Eigen­tums­woh­nungen. Die Käufer/​innen könnten „aus erle­senen Mus­ter­kol­lek­tionen Fuß­böden, Bäder und Küche“ aus­wählen – „auf Wunsch mit Desi­gner­mö­blierung“. Ange­sprochen sind natürlich nur Men­schen, die sich das leisten können. Eine Ein­zim­mer­wohnung mit rund 28 Qua­drat­metern kostet laut der Mak­ler­agentur Nagel Pro­perties 170.000 Euro, das 55 Qua­drat­meter-Appar­tement bis zu 355.000 Euro. Das ergibt einen durch­schnitt­lichen Qua­drat­me­ter­preis von 6000 Euro. Laut der Inter­net­seite des Immo­bi­li­en­maklers First Citiz liegt der durch­schnitt­liche Woh­nungs­preise in Neu­kölln derzeit bei 4500 Euro pro Qua­drat­meter. Viele Anwohner/​innen rund um die Braun­schweiger Straße 21 in Neu­kölln haben kein Ver­ständnis dafür, dass auf einem Areal Luxus-Appar­te­ments ent­stehen sollen, auf dem viele Jahre.…

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