Beim historischen Spaziergang rund um den Rosa-Luxemburg-Platz kommt man schnell in der Gegenwart an.

Auf den Spuren des Antifaschismus

Nicht wenige der Freikorpsmitglieder waren im März 1920 am sogenannten Kapp-Putsch beteiligt, als Monarchisten und Teile des Militärs die Weimarer Republik beseitigen wollten. Der Putsch scheiterte, weil Arbeiter*innen der unterschiedlichen Strömungen mit einen Generalstreik das Land lahmlegten. »Das war für mich das Beispiel von erfolgreichem Antifaschismus, obwohl es den Begriff damals noch nicht gab«, sagte Bernd Langer.

Bei schönem Sommerwetter möchte niemand die Freizeit in Innenräumen verbringen – das zumindest dachte sich der Bildungsverein Helle Panke und lud zum Spaziergang rund um den Rosa-Luxemburg-Platz ein. Am Donnerstag kamen etwa ein Dutzend Menschen zusammen, um über Vergangenheit und Gegenwart der antifaschistischen Aktion zu lernen. Viele kannten schon Bernd Langer, der die Teilnehmer*innen durch das Viertel leitete und sie unterwegs kurzweilig in die Anfänge des Antifaschimus in der Weimarer Republik einführte. Dabei verwies er auch auf die Ereignisse rund um den Rosa-Luxemburg-Platz. Langer ist seit vielen Jahren ein Kenner der …

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