Nicht wenige der Freikorpsmitglieder waren im März 1920 am sogenannten Kapp-Putsch beteiligt, als Monarchisten und Teile des Militärs die Weimarer Republik beseitigen wollten. Der Putsch scheiterte, weil Arbeiter*innen der unterschiedlichen Strömungen mit einen Generalstreik das Land lahmlegten. »Das war für mich das Beispiel von erfolgreichem Antifaschismus, obwohl es den Begriff damals noch nicht gab«, sagte Bernd Langer.
Bei schönem Sommerwetter möchte niemand die Freizeit in Innenräumen verbringen – das zumindest dachte sich der Bildungsverein Helle Panke und lud zum Spaziergang rund um den Rosa-Luxemburg-Platz ein. Am Donnerstag kamen etwa ein Dutzend Menschen zusammen, um über Vergangenheit und Gegenwart der antifaschistischen Aktion zu lernen. Viele kannten schon Bernd Langer, der die Teilnehmer*innen durch das Viertel leitete und sie unterwegs kurzweilig in die Anfänge des Antifaschimus in der Weimarer Republik einführte. Dabei verwies er auch auf die Ereignisse rund um den Rosa-Luxemburg-Platz. Langer ist seit vielen Jahren ein Kenner der …
Eine linke Alternative zum Mäzenatentum von Superreichen seien Investitionen in eine Sozial- und Gesundheitspolitik, die es ermögliche, alle Menschen vor Krankheiten zu schützen, erklärte Andreas Wulf. Dazu brauche es auch eine Umverteilung, beispielsweise eine stärkere Besteuerung von Vermögen.
»Gebt Gates keine Chance« – so eine Parole auf den Demonstrationen der Gegner der Corona-Maßnahmen in den letzten Monaten. Dem Gründer des Microsoft-Konzerns Bill Gates wurde dort vorgeworfen, die Menschheit mit Zwangsimpfungen unter Kontrolle bringen zu wollen. Gegen solche irrationalen Verschwörungsmythen gab es berechtigte Kritik von Antifaschisten. Doch müssen Linke deshalb die Bill-and-Melinda-Gates-Foundation (BMGF) verteidigen, lautete die Frage von Fabian Kunow von der Bildungseinrichtung »Helle Panke«. Sie hatte am Dienstagabend ….
Warum im Parlament viele Stunden über eine vermeintliche BAMF-Affäre, aber wenig über rechte Soldaten geredet wird
Mitte November 2018 hatte ein Rechercheteam der taz [1] einen langen Artikel mit dem Titel „Hannibals Verein“ [2] veröffentlicht. Dort wird ein Netzwerk aus Bundeswehrsoldaten, mit so genannten „Preppern“ und Personen aus dem Sicherheitsbereich, beschrieben, die sich angeblich auf einen „Tag X“ vorbereiten und in Chatgruppen die Ermordung politischer Gegner planen. Auch…