Kommentar: Das Trommeln für mehr Militär und für eine pseudofreiwillige oder erzwungene allgemeine Dienstpflicht muss zusammengedacht werden

Rückkehr der Dienstpflicht

Nur hat es Kramp-Kar­ren­bauer eben fer­tig­ge­bracht, ein Plä­doyer für eine Stärkung des Mili­tä­ri­schen mit der Dienst­pflicht zu ver­binden. So hat Kramp-Kar­ren­bauer durch die Pro­pa­gierung der öffent­lichen Gelöb­nisse das Mili­tä­rische wieder in der Öffent­lichkeit ver­ankert. Gleich­zeitig hat sie gleich für mehrere Orten in aller Welt die Bereit­schaft zur Inter­vention ange­meldet.

Das Werk­statt­ge­spräch der Union zur Dienst­pflicht [1] am ver­gan­genen Don­nerstag hatte keine großen Schlag­zeilen aus­gelöst. Dabei wurde hier über eine Lieb­lingsidee der CDU-Vor­sit­zenden Kramp-Kar­ren­bauer dis­ku­tiert. Bereits im letzten Jahr, bevor sie CDU-Gene­ral­se­kre­tärin wurde, hatte sie sich für ein all­ge­meines Dienstjahr aus­ge­sprochen und wollte als Beitrag zur Inte­gration auch Migranten mit einbeziehen.Die all­ge­meine Dienst­pflicht wird als Beitrag für die .….

„Rückkehr der Dienst­pflicht“ wei­ter­lesen
Der den Leser/innen des MieterEchos bekannte Autor und Fotograph Matthias Coers zeigt in den Räumen der Obdachlosengruppe Unter Druck e.V. in der Oudenarder Straße 26 in Berlin-Wedding seine Ausstellung „Mittendrin draußen“ über das Leben ohne Obdach in Berlin.

Unterstützung für Obdachlose statt Ehrenamtspreise

Doch wenn sich die Obdach­lo­sen­hilfe wünscht, „dass sich mehr Men­schen für das Ehrenamt begeistern“, hätte man sich doch einen kri­ti­schen Blick gewünscht. Die Publi­zistin Claudia Pinl hat mit dem Buch „Frei­willig zu Diensten?“ eine gute Vor­arbeit über die Aus­beutung von Ehrenamt und Gra­tis­arbeit geleistet. Sie hat in dem Buch gut her­aus­ge­ar­beitet, wie die unent­gelt­liche Arbeit vieler enga­gierter Men­schen von der Politik dazu miss­braucht wird, die staat­liche Sozi­al­po­litik weiter zurück­zu­fahren.

Beim ersten Win­ter­ein­bruch wird wieder deutlich, wie viele Men­schen in Berlin auf der Straße leben müssen. Unter vielen Häu­ser­ecken, aber auch unter Via­dukten und Brücken stapeln sich Matratzen und Schlaf­säcke. Der den Leser/​innen des Mie­te­rEchos bekannte Autor und Foto­graph Mat­thias Coers zeigt in den Räumen der Obdach­lo­sen­gruppe Unter Druck e.V. in der Oudenarder Straße 26 in Berlin-Wedding seine Aus­stellung „Mit­tendrin draußen“ über das Leben ohne Obdach in Berlin. Sie wird am 13.11.2019 um 18 Uhr eröffnet und wird bis zum 20.12. zu sehen sein. Coers nimmt in seinen Fotos .…..

„Unter­stützung für Obdachlose statt Ehren­amts­preise“ wei­ter­lesen