Immer wieder sind in Friedrichshain Teilnehmer/innen von Kiezspaziergängen mit Repression konfrontiert

Erst Polizei-Stalking, dann Strafbefehl

Das Ver­halten der Polizei, sich ent­gegen den bekun­deten Willen der Kiez­spa­zier­gänger, diese zu beob­achten und ein­zelne Teilnehmer/​innen zu bedrängen und zur Abgabe ihrer Per­so­nalien zu nötigen, betrachten wir als Stalking. Dass dann noch Straf­be­fehle ver­teilt werden, ist ein­deutig eine Kri­mi­na­li­sierung von selbst­or­ga­ni­sierten Nach­bar­schafts­ak­ti­vi­täten“, heißt es in der Pres­se­mit­teilung einer Fried­richs­hainer Stadt­teil­in­itiative.

Kiez­spa­zier­gänge sind in den letzten Jahren eine wichtige Akti­onsform geworden. Dort tau­schen sich von Ver­drängung betroffene Mieter/​innen aus. So infor­mierten sich auch am 17.11.2019 Bewohner/​innen ver­schie­dener Häusern in Fried­richshain auf einen solchen Kiez­spa­ziergang über Ver­suche der Ver­drängung, aber auch über erfolg­reichen Wider­stand dagegen. So berichtete ein Mieter der.….

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