Das K-Fetisch startet eine Kampagne, weil Verhandlungen mit neuem Vermieter gescheitert sind

Szenekneipe in Neukölln bedroht

Ein Betrieb mit einem Dutzend Ange­stellten braucht Pla­nungs­si­cherheit, gerade jetzt in Zeiten der Coro­na­krise“, begründet Fuchs den Start der Kam­pagne »Für eine Zukunft mit K‑Fetisch« bereits 18 Monate vor dem Aus­laufen des Ver­trags.

Eine weitere linke Loka­lität in Neu­kölln ist bedroht: Der Miet­vertrag des kol­lektiv geführten K‑Fetisch läuft Ende Oktober 2021 aus. Nachdem die bis­he­rigen Bemü­hungen der Betrei­be­rInnen, Ver­hand­lungen über eine Ver­trags­ver­län­gerung auf­zu­nehmen, gescheitert sind, gehen sie mit Nach­ba­rInnen und Besu­che­rInnen an die Öffent­lichkeit. Die Kam­pagne unter dem Motto .….

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In einem umfassenden Dossier beleuchten Mieter/innen die Geschäftspraktiken von Akelius

Mieten steigern, Steuern vermeiden

„Wran­gel­straße 92, Zimmer 25 Qua­drat­meter, 1060 Euro, Erd­ge­schoss, ver­fügbar ab 11.3.2019“ . Dieses Woh­nungs­an­gebot von Akelius ist keine Aus­nahme. Längst hat sich der Immo­bi­li­en­konzern den Ruf eines Mieten­treibers in Berlin erworben. Auf Mie­ten­de­mons­tra­tionen waren Schilder mit der Parole: „Lebst Du noch oder wohnst Du bei Akelius?“ zu sehen. Mitte August gingen Mieter/​innen von Akelius mit einen gut recher­chierten Dossier an die Öffent­lichkeit, in dem das Geschäfts­modell des Kon­zerns unter die Lupe genommen wird.

2018 hatten sich erstmals Mieter/​innen aus Akelius-Häusern aus Kreuzberg und Neu­kölln getroffen. Betroffene aus anderen Stadt­teilen kamen in den letzten Monaten dazu. So bildete sich ein fester Kreis, der über Monate an dem Dossier gear­beitet hat. Ent­standen ist ein.…

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