Wo bleiben die Grundrechte im Umgang mit der Coronavirus-Epidemie?

Schocktherapie in Zeiten der Krankheit

Es ist auch weniger das Corona-Virus, sondern das offi­zielle Reden darüber, das für Ver­un­si­cherung sorgt, wie gerade viele Medi­ziner immer wieder betonen. Warum die stünd­lichen Mel­dungen über neue Anste­ckungs­fälle? Warum Karten, wo rote Punkte die Gegenden mar­kieren sollen, die jetzt auch von der Krankheit betroffen sind? So wird ein Schock, eine Ohn­macht erzeugt, die die Men­schen hand­lungs­un­fähig macht. Dann wie­derum können Poli­tiken durch­ge­setzt werden, die sonst nicht möglich wären.

In den letzten Tagen konnte man den Ein­druck haben, die Pest wäre unter Bedin­gungen der Mas­sen­kom­mu­ni­kation nach Europa zurück­ge­kehrt. Im Stun­dentakt werden wir über die neuen Anste­ckungs­fälle des Corona-Virus infor­miert. Vor allem Ärz­tinnen und Ärzte sehen in dieser Art der Bericht­erstattung eine größere Gefahr für die Men­schen, als sie der Virus selber dar­stellen könnte. So warnte eine Ärztin in einer .…

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