Wegen Körperverletzung steht eine 1.-Mai-Demonstrantin vor Gericht. Das Opfer hat nichts bemerkt

Prozess ohne Opfer

Die Ange­klagte bestritt den Vorwurf bei ihrer Befragung ent­schieden. Sie erklärte, dass sie auf der 1.-Mai-Demonstration ein großes Plakat mit der Auf­schrift „Gekommen um zu bleiben, Bucht für Alle“ getragen habe. Damit habe sie gegen die Sanie­rungs­pläne rund um die Rum­mels­burger Bucht pro­tes­tieren wollen.

Eine voll besetzte Poli­zei­wanne stand am Mon­tag­nach­mittag vor dem Ber­liner Amts­ge­richt in der Kirch­straße 7 in Moabit. Auch im Gerichts­ge­bäude war das Sicher­heits­per­sonal ver­stärkt worden. Am Mon­tag­nach­mittag hatte dort der erste Prozess im Zusam­menhang mit der dies­jäh­rigen Revo­lu­tio­nären 1.-Mai-Demonstration begonnen. Ange­klagt ist .….

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