Vom Klimawandel Betroffene verlegen sich auf Klagen. Das ist eine Entpolitisierung, die den komplexen Beziehungen zwischen Gesellschaft und Umwelt nicht gerecht wird.

Sollen Gerichte jetzt auch noch über das Klima entscheiden?

Doch aus eman­zi­pa­to­ri­scher Sicht gibt es keinen Grund, eine Aus­weitung der Macht der Justiz zu fordern. Es ist mitt­ler­weile sowieso schon Usus, dass mehr noch als die Exe­kutive die Justiz sich in alles und jedes ein­mischt und es scheinbar keine Kon­trollen und Grenzen gibt.

Früher beteten die Bauern zu ihrem Gott, wenn das Wetter zu nass oder zu trocken war. Heute gehen sie vor Gericht. So könnte man die Kli­ma­klage von drei Bau­ern­fa­milien aus Deutschland kom­men­tieren, die mit Unter­stützung von Green­peace wegen zu wenig Regen gegen die Bun­des­re­publik Deutschland klagen. Die Bau­ern­fa­milien aus Bran­denburg, dem Alten Land bei Hamburg und von der Nord­see­insel Pellworm sind .…

„Sollen Gerichte jetzt auch noch über das Klima ent­scheiden?“ wei­ter­lesen