
Es gibt mittlerweile die Webseite https://ulm5.info/de, auf der auch die Kurzbiographen der fünf Aktivist*innen zu finden sind, Dort gibt es auch die Möglichkeit, Fragen an einzelne Gefangene digital zu stellen, die dann von der Solidaritätsgruppe weitergeleitet werden. Es wäre sicher interessant, mit ihnen in den Austausch über antimilitaristische Praxis zu treten und dabei auch Kritikpunkte nicht auszusparen. Schließlich gehört zu einer Solidarität, die mehr ist als eine blinde Gefolgschaft, die kritische Auseinandersetzung.
Am 27. April 2026 begann im Justizgebäude des Hochsicherheitsgefängnis StuttgartStammheim ein Prozess gegen fünf junge Menschen aus unterschiedlichen europäischen Ländern. Sie nennen sich Crow,
Leandra, Daniel, Vi und Zo. In der Solidaritätsbewegung werden sie als Ulm 5 bezeichnet. Sie befinden sich seit dem 8.September 2025 in verschiedenen Gefängnissen in Südwestdeutschland in Untersuchungshaft. An diesem Tag waren sie in die Filiale …