
Viele GWR-Leser*innen werden der Kritik an insurrektionalistischen Aufrufen zum Straßenkampf teilen, die Meyerbeer in einem Kapitel behandelt. Dort weist er auch darauf hin, dass es
hier oft darum geht, Druck abzulassen, um dann die restliche Zeit im kapitalistischen Alltag umso besser zu funktionieren. Da kann dann eine Riotnacht die Funktion der Fastnacht übernehmen, wo die Untertan*innen auch mal für einen Tag Dampf ablassen durften, weil sie dann die übrige Zeit umso angepasster waren
Über die gesellschaftliche Linke und ihre Tendenz zur Spaltung gibt es viele Kalauer. Einer findet sich auf den ersten Seiten des schmales Bandes, das kürzlich im Unrast-Verlag unter dem Titel „Worüber wir streiten müssen“ erschienen ist. In 16 Kapiteln befasst sich der belesene Karl Meyerbeer mit …
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