Eine ehemalige Fabrik für Autozubehör in Berlin-Wedding wird in eine Rüstungsschmiede umgewandelt. Antimilitarist*innen machten am Wochenende mobil.
. Es wurden bereits Einschätzungen der Aktionstage debattiert. Viele waren sich einig, dass es sich um die bisher größten Proteste gegen Rheinmetall im Wedding handelte. Erste Zukunftspläne gab es auch schon. „Die Munition, die dort produziert wird, muss mit Lkw wegtransportiert werden. ‚Blocchiamo tutto‘ wäre dann das Ziel“, sagte eine Teilnehmerin.
„Blocchiamo tutto“ (Wir blockieren alles!), skandierten die Menschen am Freitagabend in einem Zelt am Humboldthain in Berlin-Wedding. Vorher hatte dort das Theater X aus Moabit das Theaterstück „Hoppla wir sterben – Rheinmetall eine Deutsche Geschichte“ aufgeführt. In der letzten Szene wird die Parole gerufen, die vom Publikum sofort aufgenommen wird. Schließlich stand der Rüstungskonzern das ganze Wochenende über im Fokus der rund 300 Antimilitarist*innen, die sich vom 10. bis 12. Juli zu …
Auf die Geschichte des Rheinmetall-Konzerns ging das Theater X aus Moabit ein. Direkt vor dem Werkseingang führte es eine Szene vor, in der die jüdischen Zwangsarbeiter*innen thematisiert wurden, die in der NS-Zeit für die deutsche Rüstungsindustrie schuften mussten. Heute gehört Rheinmetall zu den Gewinnern der „Zeitenwende“ und macht hohe Profite.
Ein Fabrikgelände in der Scheringstraße im Wedding wird zunehmend zum Ziel von Protesten. Etwa 1.500 Menschen demonstrierten dort am Samstag unter dem Motto „Kein Rheinmetall im Wedding“. Organisiert wurde der Protest von der …