In vielen Ländern gehen Menschen auf die Straße. Aber es lohnt sich genauer hinzusehen, was die Ziele sind

Der Mythos von den weltweiten Kämpfen

»Dieser sym­pa­thische Kar­neval kann mich nicht beein­drucken. (…) Wir haben auf der einen Seite einen Staat den Not­wen­dig­keiten des welt­weiten Marktes unter­worfen und auf der anderen eine Pro­test­be­wegung popu­lärer Allüre mit vager, schüch­terner, natio­na­lis­ti­scher Vision, gestrickt aus fal­schen Parolen, dessen ein­ziger, auf par­la­men­ta­ri­scher Ebene orga­ni­sierter Teil die extreme Rechte ist. (…) Es handelt sich um einen Kon­flikt, der zwei Prot­ago­nisten gegen­über­stellt – ohne poli­tische Kon­sistenz und ohne Träger einer ega­li­tären Zukunft zu sein.« Aus Alain Badiou »Die kom­mu­nis­tische Hypo­these«

US-Prä­sident Trump wurde in einem Essay im Deutsch­landfunk unter die sozio­lo­gisch noch unbe­kannte Kate­gorie der Kil­ler­clowns sub­su­miert. Doch er hat noch Freunde. »Make Hongkong great again«, skan­dierten Demons­tranten vor der US-Bot­schaft in Hongkong, schwenkten US-Fahnen und ließen Trump hoch­leben. Die Parole ist nicht neu. Kappen mit dem Slogan, die dem Trump-Wahl­kampf nach­emp­funden wurde, gibt es schon lange zu kaufen. Noch älter ist die Parole »Make Great Britain again«. Damit wird deutlich, dass ein Teil der Pro­test­be­wegung in Hongkong .….

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