Ein Gespräch mit Helmut Dahmer über den Attentäter von Halle

»Nach Corona ist vor Corona«

Helmut Dahmer stu­dierte Lite­ra­tur­wis­sen­schaft, Phi­lo­sophie und Sozio­logie an Uni­ver­si­täten in Bonn, Göt­tingen und Frankfurt am Main und war Mit­glied des Sozia­lis­ti­schen Deut­schen Stu­den­ten­bunds (SDS). In den sech­ziger Jahren stu­dierte er bei Theodor W. Adorno und Max Hork­heimer. Nach seiner Pro­motion lehrte er als Pro­fessor für Sozio­logie an der Tech­ni­schen Uni­ver­sität Darm­stadt. Seit seiner Pen­sio­nierung 2002 lebt er als freier Publizist in Wien. Kürzlich ver­öf­fent­lichte er das Buch »Anti­se­mi­tismus, Xeno­phobie und pathi­sches Ver­gessen.

Anti­se­mi­tismus, Xeno­phobie und das Schweigen der Mehrheit: In der Pan­demie wird die Illusion von Gemein­schaft­lichkeit beschworen. Dahinter ver­bergen sich Auto­ri­ta­rismus und alte deutsche Res­sen­ti­ments, sagt der Soziologe Helmut Dahmer. Ein Gespräch über »pathi­sches Ver­gessen«, den Groll der Abge­hängten und das Attentat in Halle.…

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