. Das Teepeeland dürfte in Zukunft bekannter werden, weil seit Ende Juni ein Uferweg den Freiraum erschließt. Die Zahl der Besucher*innen, darunter viele Tourist*innen, hat sich erhöht. Wie sich das auf die etwa zehn Bewohner*innen des Teepeelands auswirkt, ist noch offen. Wenn man davorsteht, macht es den Eindruck eines kleinen gallischen Dorfes, das dem Gentrifizierungsdruck trotzt
Man geht das Spreeufer nahe der Köpenicker Straße entlang – und steht plötzlich in einem kleinen Dorf, bestehend aus etwa 15 Tipis und Hütten, inklusive einer Küche, einer Bar und einer Bühne«, so beschreibt der Historiker Niko Rollmann einen ungewöhnlichen Freiraum mitten im Berliner Zentrum, das …
Dass die Räumung der Liebigstraße 14 Erfolg hatte, lag an einem Gerichtsurteil. Die zuständige Richterin sah in einer Stahltür, die die Bewohner*innen zum Schutz vor Nazi-Angriffen eingebaut hatten, einen Räumungsgrund. Am Montag wurde darüber informiert, dass diese Richterin, die auch für zahlreiche andere Räumungsurteile gegen Mieter*innen verantwortlich war, später wegen Nebentätigkeiten für die Immobilienwirtschaft in die Schlagzeilen geriet
Bitterkalt ist es am Sonntagnachmittag vor der Liebigstraße 14 im Nordkiez in Friedrichshain. Die 25 Menschen, die sich vor dem Haus eingefunden haben, tragen alle dicke Handschuhe. Die ziehen sie nur aus, um zu applaudieren. Vor dem Haus spielen Musiker*innen ein Open-Air-Konzert. Doch der Anlass der Zusammenkunft ist eigentlich traurig: Vor rund 15 Jahren, am 2. Februar 2011 wurde das damals …