Eine Ausstellung in der nGbK erinnert an die linke Spielebewegung in den 1970'er Jahren. Auch eine Spielstadt wurde dafür nachgebaut.

Eine Spielutopie für Arbeiterkinder

Die Ausstellung Spielclub ist noch bis zum 19. Januar 2020 in der NGbK, Oranienstraße 25 in 10999 Berlin zu sehen. Die Ausstellung ist vom 22. Dezember bis zum 5. Januar geschlossen.

Die Spieletage in einer großen Halle in der Kulmer Straße 20 a in Schönberg existierte nur zwischen 1970 und 1971. Doch sie hat viele Spuren hinterlassen, die noch bis Mitte Januar in einer Ausstellung in den Räumen der …..

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Zwischen Selbstorganisation und Neoliberalismus

Links

[1]

http://ngbk.de/development/index.php?lang=de

[2]

http://www.smur.eu/intersections/valle-borghesiana/

[3]

http://www.teatrovalleoccupato.it/

[4]

http://www.nachtkritik.de/index.php?option=com_content&view=article&id=6074:theaterbrief-aus-italien-3-ein-abend-im-besetzten-teatro-valle-in-rom&catid=624&Itemid=99

[5]

http://de.euronews.com/2010/01/22/rom-raeumt-romalager/

[6]

http://www.amnesty.ch/de/themen/armut-und-menschenrechte/slums-zwangsraumungen/dok/2012/italien-muss-auf-umsiedlung-von-roma-verzichten

Stadtteilkampf in Rom

Ausstellung über informelle Siedlungen

Einen Blick auf Rom jenseits von Tourismusattraktionen liefert die von Jochen Becker kuratierte Ausstellung in der Galerie »Neue Gesellschaft für bildende Kunst« (ngbk) in Berlin-Kreuzberg. Mit zahlreichen Videos, Hörspielen und Informationstafeln widmet sie sich den informellen Siedlungen, die auf etwa einem Drittel der bebauten Fläche Roms ohne staatliche Genehmigung und ohne Anbindung an die städtische Infrastruktur errichtet wurden.

In dem nach 1970 informell errichteten Stadtteil Valle Borghesiana organisierten sich die Bewohner, um den Anschluss an das Wasser- und Stromnetz und das Recht auf ein menschenwürdiges Leben durchzusetzen. Auf den Ausstellungstafeln erfahren die Besucher, dass sich die Menschen Mitentscheidungsrechte erkämpft haben.

Ganz anders wurde mit den migrantischen Besetzern der ehemaligen Teigwarenfabrik Pantanella umgegangen, die nach acht Monaten geräumt wurde. Mehrere Installationen thematisieren den Umgang mit den Roma, die aus der römischen Innenstadt in schwer bewachte Lager am Stadtrand vertrieben werden. Besonders gelungen ist der Teil der Ausstellung, in dem aktuelle urbane Kämpfe mittels der italienischen Kunstgeschichte dargestellt werden.

So wird auch die Entwicklung der Stadtpolitik anhand von Filmbeispielen von Pier Paolo Pasolini gezeigt. Der Regisseur vergleicht Siedlungsstrukturen in Italien beispielsweise mit solchen im Jemen. In einer Filmcollage werden in der Ausstellung die von Erwerbslosen errichteten Dörfer in den römischen Sümpfen unter anderem Kolonialbauten in Lybien und Äthiopien gegenüber gestellt.

http://www.neues-deutschland.de/artikel/833524.stadtteilkampf-in-rom.html

Peter Nowak