
Die diesjährige Tour steht unter dem Titel „Mit Pauken und Trompeten gegen Grenzzäune und Raketen“. „Wir sind unter anderem zum Neubau des Bundespolizeipräsidiums gegangen, weil von dort auch Abschiebungen von Geflüchteten geplant und koordiniert werden“, erklärte eine Aktivistin von Lebenslaute gegenüber der taz.
Die Überraschung war gelungen. Die Bauarbeiter kamen aus dem Staunen nicht hinaus. Rund 100 Personen knipsten am Freitagvormittag den Zaun auf und besetzten die Baustelle des Bundespolizeipräsidiums am Rande von Potsdam. Sie stellten sich auf der Treppe vor dem Gebäude auf, packten Trompeten, Celli, Flöten und Notenständer aus. Eine Frau schwang den Taktstock. Mehr als eineinhalb Stunden spielte das …
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