
Bereits am 24. März hatten Abgeordnete des Europäischen Parlaments, unter ihnen Katrin Langensiepen (Grüne) und Özlem Alev Demirel (Die Linke) EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf das Schicksal von Michelmann, Polad und 4000 weiteren Vermissten aus Raqqa aufmerksam gemacht. Sie forderten, die EU müsse gegenüber der syrischen Übergangsregierung ihre Freilassung und Informationen über ihren Verbleib fordern. »Dieser Fall geht über die beiden betroffenen Personen hinaus; er ist ein Prüfstein für Europas Engag
In der Bundesrepublik erregte der Fall der in Nordsyrien im Januar gekidnappten Deutschen Eva Michelmann in den letzten Monaten viel Aufmerksamkeit. Am 19. Juni war die Journalistin dank des intensiven Drucks, den Angehörige und Anwälte auf die Bundesregierung ausübten, nach fünf Monaten in Haft freigekommen. Doch ihr mit ihr zusammen am 18. Januar in der Stadt Raqqa entführter kurdischer Kollege…
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