Folgen der Asylpolitik

Hohe Suizidrate bei Geflüchteten

Die Anti­ras­sis­tische Initiative Berlin doku­men­tiert die Folgen deut­scher Asyl­po­litik

Taher Rezai aus Afgha­nistan stürzt sich in der Neu­jahrs­nacht aus dem zweiten Stock einer Gemein­schafts­un­ter­kunft. Er stirbt im Alter von 22 Jahren. Zuvor war er dezentral im Raum Mainburg unter­ge­bracht, wo den Trau­ma­ti­sierten ein Helfer*nnenkreis unter­stützt hatte. Dies änderte sich jedoch, als diese Unter­kunft auf­gelöst wurde und er in eine Gemein­schafts­un­ter­kunft nach Nie­der­bayern kam. Sein Asyl­antrag war abge­lehnt worden, eine Arbeits­er­laubnis erhielt er nicht, und er blieb mit seiner Angst allein .Am 6. Januar 2019 ver­sammeln sich etwa 60 Men­schen auf dem Stadt­platz von Abensberg zu einer Mahn­wache im Gedenken an den Toten und for­derten einen Abschie­be­stopp nach Afgha­nistan. Der Protest war fol­genlos, mitt­ler­weile werden in einer grö­ßeren Öffent­lichkeit Sam­mel­ab­schie­bungen nach Afgha­nistan kaum mehr zur Kenntnis genommen. Auch der Tod von Taher Rezai war nur in den Lokal­medien kurz Thema. Erinnert daran hat jetzt die …

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