Gentrizierungsprotest kann ungewöhnliche Formen annehmen: so bei einem Aus ug Berliner Initiativen am Samstag nach Zossen

Einfach mal einen Briefkasten anschreien

»Wir haben Euch was mit­ge­bracht, Post, Post, Post«, skan­dierten die Demons­tran­tInnen.

„Was kann man sich Schö­neres vor­stellen, als das Ber­liner Um­land an einem Sams­tag­mittag auf­zu­suchen und in einer bran­ den­bur­gi­schen Klein­stadt einen Brief­kasten anzu­brüllen?“, hieß es in einem Aufruf, mit dem Ber­liner MieterInneninitiati­ven und das Knei­pen­kol­lektiv Meu­terei zu einer ungewöhnli­chen Pro­test­aktion am Wochen­ende auf­ge­rufen hatten. In Zos­sen wollte man den zahl­reichen.…

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Einer von der Nachbarschaft als Freiraum genutzten Brache im Neuköllner Rixdorf droht die Räumung – zugunsten von Luxus-Eigentumsappartements

Leben oder wohnen

Die Nut­ze­rInnen der Brache sind nicht gegen die Bebauung aber gegen Luxus­woh­nungen

Richtig gemütlich sieht es aufdem Areal der Braun­schweiger Straße 21 in Neu­kölln-Rixdorf aus. Auf der Frei­fläche stehen Sofas und Tische. Kleine Beete wurden angelegt. Behälter für Abfall und Kompost gibt es auch. Das alles haben Anwoh­ne­rInnen gemacht, die seit acht Wochen auf dem Areal, auf dem bis dahin eine Edeka-Filiale stand, ihre Freizeit ver­bringen. „Ich genieße die Ruhe, solange die Brache hier noch exis­tiert“, sagt einer von ihnen, der seinen Namen nicht nennen will. Er hat sich mit seinen Stuhl einen schat­tigen Platz gesucht. Tat­sächlich ist nicht klar, wie lange die Frei­fläche im dicht bebauten Rixdorf noch exis­tieren wird. Mon­tag­morgen wurde ein erster.…

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