Auch die erfolgreichen Proteste im rheinischen Kohlerevier ändern nichts an der Tatsache, dass die entscheidenden gesellschaftlichen Kämpfe um eine Änderung der Energiepolitik noch bevorstehen

Radikalisiert sich die Klimabewegung?

Was ist, wenn die Umwelt­ak­ti­vis­tInnen merken, dass ihre For­de­rungen im Kapi­ta­lismus nicht umsetzbar sind? Werden sie sich radi­ka­leren oder zurück­ziehen?

»Heute Kohle, morgen Kapi­ta­lismus abschaffen«, lautete die Parole auf einem Trans­parent, dass Kli­ma­ak­ti­visten am Wochenende im rhei­ni­schen Kohle trugen. Die gesamt­ge­sell­schaft­liche Per­spektive dort war nicht ver­wun­derlich. Schließlich ist das Ende-Gelände-Bündnis [1], das wesentlich die Pro­teste mit­or­ga­ni­siert hat, von der Inter­ven­tio­nis­ti­schen Linken [2], einer Gruppe der außer­par­la­men­ta­ri­schen Linken mit initiiert. Nach der Nie­derlage des linken Akti­vismus beim Kli­ma­gipfel von Kopen­hagen [3] vor 10 Jahren war das Bündnis ein erster Schritt, um die Frage um Klima und Umwelt mit anderen außer­par­la­men­ta­ri­schen Bewe­gungen zu ver­binden. Nun haben Teile der zweiten Jugend­um­welt­be­wegung, .…

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