
Doch dazu braucht es keine Kampagne, die Ibrahim Ibrahim eine Hamas-Mitgliedschaft andichtet oder ihn gar ohne Beweise im sogenannten Clan-Milieu verortet. Das sind die Methoden der Springer-Presse. Sie haben einen rassistischen Beigeschmack: Weil Ibrahim palästinensischer Herkunft ist, scheint eine genauere Recherche unnötig. Es reicht das Schockwort »Hamas«.
Beim Sonderparteitag der Berliner Linken hat sich gezeigt, dass Spitzenkandidatin Elif Erap zumindest parteiintern durch die Indiskretionen des »Spiegel« eher gestärkt wurde. Das Nachrichtenmagazin machte bekanntlich nicht für die Allgemeinheit bestimmte Anmerkungen zu einem Interview öffentlich. Darin bat Eralp, eine Frage nach dem propalästinensischen Aktivisten Ibrahim Ibrahim zu streichen, weil ihr das LKA geraten habe, keine Namen von Terrorsympathisanten zu nennen. Der Eindruck, den man mit den fragwürdigen Methoden erwecken wollte: …
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