Corona-Virus: Bei der Aufregung geht es nicht nur um Gesundheit, wie die kursierenden Verschwörungstheorien und die rassistische Hetze in Hongkong deutlich machen

Wenn es um Seuchenangst geht, ist der Aluhut nicht weit

Ständig werden irgend­welche Bedro­hungs­kam­pagnen insze­niert. Mal ist es Milz­brand, dann die angeb­liche Schwei­ne­grippe, die die Bevöl­kerung bedrohen würde. Aktuell ist es der Coro­na­virus. Es sind oft die gleichen Kreise, die diese Krank­heiten zum Auf­hänger für ihre rechte Pro­pa­ganda machen, die als Impf­gegner mit davor sorgen, dass eine schnelle medi­zi­nische Bekämpfung von Krank­heiten, die heilbar wären, ver­hindert wird.

»Dem Pati­enten geht es gut. Ich habe erst vor wenigen Stunden mit ihm geredet.« Solche Erklä­rungen muss der ver­ant­wort­liche Medi­ziner des ersten Pati­enten, der sich in Deutschland mit dem Coro­na­virus ange­steckt hat, häufig machen. Dass keine Lebens­gefahr besteht, unter­streicht der Arzt noch einmal dadurch, dass er betont, dass man schon überlege, wann der Patient ent­lassen werde. Man würde sich wün­schen, dass auch die Bekämpfung anderer Krank­heiten, die oft viel gefähr­licher sind als das Coro­na­virus mit ebenso viel Enga­gement und Aufwand bekämpft würden. Dann müssten viel­leicht weniger Men­schen an eigentlich heil­baren Krank­heiten sterben. Wenn man die Toten des Coro­na­virus mit den Opfern ver­gleicht, die .…

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