Gesetzesänderung erlaubt präventives Töten des Rudeltieres - Umweltorganisationen befürchten erneute Ausrottung

Bund gibt Wolf zum Abschuss frei

Noch vehe­menter wird die Geset­zes­än­derung von der Inter­es­sen­ge­mein­schaft »Wolfs­freunde Deutschland« kri­ti­siert. In der Initiative haben sich Umweltschützer*innen zusam­men­ge­schlossen, die dagegen kämpfen, dass der Wolf in der öffent­lichen Dis­kussion unre­flek­tiert zum Feind erklärt wird. Die »Wolfs­freunde« befürchten, dass mit dem neuen Gesetz der Wolfs­be­stand in Deutschland ins­gesamt zur Dis­po­sition stehen könnte. »Erst wenn alle Wölfe wieder in Deutschland aus­ge­rottet sind, finden keine Nutz­tier­risse durch Wölfe mehr statt«, begründet Ariane Müller von den Wolfs­freunden im Gespräch mit dem »nd« ihre Befürchtung.

Lange Zeit war der Wolf in Deutschland so gut wie aus­ge­rottet. Er galt lediglich als Figur, die in Märchen eine wichtige Rolle spielt. Doch schon längst hat der Streit darüber, wie mit der wieder wach­senden Wolfs­po­pu­lation in Deutschland umge­gangen werden soll, die Politik erreicht. »Neue Regeln für den Wolf« heißt die Über­schrift auf dem Inter­net­portal der Bun­des­re­gierung. Dort wird über eine.….

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