Von Fridays for Future zum Ausbildungsplatz in der Windenergie: Pawel Bechthold setzt sich für den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien ein.

Das Ziel ist, Klimaschutz und gute Arbeitsplätze zu vereinen

it seinem Engagement in der Aktion Wind will er Klimaaktivismus und Interessenvertretung der Beschäftigten zusammenbringen. Seit Wochen sammelt er unter seinen Kol­le­g*in­nen Unterschriften unter eine Petition an das Bundeswirtschaftsministerium und die Bundesregierung. Dort werden gesicherte tarifliche Arbeitsplätze und ein starker Ausbau der erneuerbaren Energien gefordert.

„Massiver Ausbau der Windenergie als Schlüssel für Klimaschutz und Resilienz“ lautet das Motto der Messe der Windenergiebranche in Hamburg, die am Freitag endet. Am Donnerstag haben dort über 200 Beschäftigte …

„Das Ziel ist, Klimaschutz und gute Arbeitsplätze zu vereinen“ weiterlesen
Pawel Bechtold, 23 Jahre alt, istAuszubildender für Elektronik in einem großen Unternehmen, das Windräder herstellt. Er engagiert sich in der Aktion Wind gegen die Energiepolitik vom Bundeswirtschaftsministerium.

Windkraft-Azubi: „Uns wurde gesagt, sucht euch einen Klimajob. Das war verlogen

Nach der Klausur von Friedrich Merz und seinen Ministern ist die Kritik an der Bundesregierung groß. Auch Pawel Bechthold blickt mit Sorge auf die Vorhaben: Der Auszubildende arbeitet in der Windindustrie und befürchtet, dass die geplanten Änderungen am Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) den Ausbau der Windkraft bremsen und Arbeitsplätze gefährden. Im Interview mit dem Freitag erklärt er, was die Windbranche jetzt braucht – und welche Rolle gewerkschaftlicher Widerstand spielt.

der Freitag: Jüngst endete die Klausur der Bundesregierung. Sie sind auf deren Politik nicht gut zu sprechen. Was kritisieren Sie? …

„Windkraft-Azubi: „Uns wurde gesagt, sucht euch einen Klimajob. Das war verlogen“ weiterlesen